Jahresabschlusswanderung mit Waldweihnacht des Bad Uracher Albvereins

Am kommenden Sonntag, 13. Dezember unternimmt die Ortsgruppe Bad Urach des Schwäbischen Albvereins ihre Jahresabschlusswanderung. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Omnibusbahnhof.

Die Wanderung führt auf dem „Grünen Weg“, vorbei an der Kunstmühle Künkele und der Literatenkolonie zum Faitel. Dort wird die Bundesstraße 465 überquert, man kommt zum Pulverberg und in der Folge zum mittleren Kaiserweg auf dem man bis zum Dreikaiserstein am Hochberg wandert. Dort ist eine kleine Waldweihnachtsfeier vorgesehen. Danach geht es wieder bergab durch die Stadt zum Abschluss der Wanderung und  dem gemütlichen und adventlich gestimmten Beisammensein und Ausklang des Jubiläumswanderjahres im Hotel-Restaurant „Krone“, Nebenzimmer.

Die Nichtwanderer treffen sich ab 15.00/15.30 Uhr zum Kaffeetrinken in der „Krone“ und erwarten die Wanderer. Wanderführer ist Eugen Kramer. Gaste zur Wanderung und Einkehr sind, wie immer, willkommen.

Rückblick: Albvereinler wanderten auf dem Blaustrümpflerweg

Anfang November führte die Ortsgruppe Bad Urach des Schwäbischen Albvereins eine Wanderung auf dem „Blaustrümpflerweg“ rund um Stuttgart-Heslach durch. Eine stattliche Gruppe mit 43 Wanderern machte sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Stuttgart. Schon beim Start versprach die für die Jahreszeit außergewöhnliche Wetterlage mit herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen einen schönen Tag.

Der Blaustrümpflerweg wurde von der Albvereins Ortsgruppe Heslach anläßlich des 100-jährigen Jubiläums im Jahre 2004 angelegt. Einer Sage nach sollen die Heslacher anno 1519 den vertriebenen württembergischen Herzog Ulrich verraten haben. Nach seiner Rückkehr habe dieser befohlen, alle Heslacher müssten sonntags zur Kirche fortan blaue Strümpfe tragen. Seither haben die Heslacher den Spitznamen „Blaustrümpfler“. Zu dieser Sage gibt es eine Verbindung zur aktuellen Bad Uracher Geschichte. So war der als gewalttätig bekannte Herzog Ulrich der Vater von Herzog Christoph, dem erst kürzlich zum 500. Geburtstag eine Stehle vor der Klostermühle in Bad Urach gewidmet wurde.

Vom Marienplatz führte der erste kräftige Anstieg über die Else-Himmelheber-Staffel, vorbei am Städtischen Lapidarium und der Villa Gemmingen auf die Karlshöhe. Von dort aus genoß man die erste herrliche Aussicht auf die Stadtbezirke Stuttgart-Ost und Stuttgart-Süd. Über die bisweilen recht steil ansteigende Hasenbergsteige mit ihren prachtvollen Villen, teils aus dem 19. Jahrhundert, erreichte man den Wasserhochbehälter. Die Aussichtsplattform ermöglichte einen freien Ausblick auf den Stadtbezirk Stuttgart-West und den nördlichen Teil von Stuttgart. Auf dem parallel zur Hasensteige verlaufenden Panoramaweg „Blauer Weg“ gab es immer wieder schöne Ausblicke auf den Stadtteil Heslach. Ein Blickfang besonderer Art war eine in einem Privatgarten angelegte Skisprungschanze. Nach einem Abstecher von 50 Höhenmetern und einer Weglänge von ca. 270 Meter erreichte man den Hasenberg. Rund um den erhaltenen Sockel des ehemaligen Aussichtsturms lud ein wunderschöner Rastplatz zur wohlverdienten Vesperpause ein. Das Wandern durch das raschelnde Herbstlaub weckte bei mach einem alte Kindheitserinnerungen.

Mit der Standseilbahn fuhr man hoch zum Waldfriedhof. Bei einen kurzen Umgang auf dem Prominententeil kam man an den Gräbern von Dr. Arnulf Klett, Robert Bosch, Prof. Dr. Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp vorbei, um nur einige zu nennen. Im Biergarten eines nahegelegenen Ausflugslokals genoß man die ausgedehnte Mittagsrast im Freien bei Sonne und warmen Temperaturen. Danach war noch eine gute Stunde zu laufen. Der Weg führte am Dornhalde Friedhof vorbei durch den noch herbstlich verfärbten Dornhalde Wald. An der Überführung der neu eröffneten Downhill-Strecke beobachtete man kurz das Geschehen der neuen Trendsportart mit dem Mountenbike. Nach einem abschließenden Blick vom Santiago-de-Chile Platz über den Talkessel von Stuttgart ging es mit der Zahnradbahn, die von den Stuttgartern liebevoll „Zacke“ genannt wird, zurück zum Marienplatz. Mit der Stadtbahn und dem Zug ging es wieder nach Hause. Ein schöner Tag, abwechslungsreich und mit vielen schönen Ausblicken garniert, ging zu Ende.

Einladung zum Familienabend mit Jubilar-Ehrung

Familienabend mit Jubilar-Ehrung

mit Jubilar-Ehrung

Samstag, 21. November 2015

19.00 Uhr

im Hotel Frank, „Vier-Jahreszeiten“

Programmfolge:

Eröffnungsmusik Musikduo Müller, Dettingen

Begrüßung und Ansprache Eugen Kramer, Ortsgr.-Vors.

Gemeinsames Lied Wir wandern heut ins Schw..

Jubilar-Ehrung Eugen Kramer, OG-Vors. u. 1. stv. Gauvorsitzender

Musikpotpourri Musikduo Müller

Bilderquiz Eugen Kramer

Musikpotpourri Musikduo Müller

Bilderschau: Unsere Wanderungen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

„125 Jahre Ortsgruppe Bad Urach“ Christian Kreitz

Musikpotpourri Musikduo Müller

Auslosung und Bekanntgabe der Gewinner des Diaquiz’ Eugen Kramer

Gemeinsames Lied Kein schöner Land in dieser…

Dank und Schlusswort

Anschließend darf getanzt werden!

Dazu spielt und unterhält das

Musikduo Müller aus Dettingen

Viel Vergnügen.

Änderungen vorbehalten

Albverein wandert auf dem Blaustrümpflerweg

WegAm Sonntag, den 8. November 2015 bietet die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Bad Urach eine Tageswanderung auf dem Blaustrümpflerweg in Stuttgart an. Der Rundweg beinhaltet neben seinen schönen Aussichten auch eine Fahrt mit der historischen Standseilbahn und der Zahnradbahn „Zacke“. Auf dem Weg ist eine Einkehr vorgesehen.

Die reine Gehstrecke beträgt ungefähr 9 km. Rücksackvesper ist mitzunehmen. Gutes Schuhwerk sowie Wanderstöcke sind empfehlenswert. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Die Anfahrt nach Stuttgart erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Abfahrt ist um 8:23 Uhr (geänderter Fahrplan) mit dem Bahnbus vom Busbahnhof Bad Urach. Um rechtzeitiges Erscheinen wird gebeten. Zusteigemöglichkeit Bushaltestelle Wasserfall. Die Rückkehr wird voraussichtlich gegen 18:30 Uhr sein.

Wegen der Beschaffung von Gruppenfahrscheinen ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldung und weitere Auskünfte bei Christian Kreitz, Tel. 07125/3157.

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Auf den Spuren von Hans Helferstorfer

Die Ortsgruppe Bad Urach des Schwäbischen Albvereins lädt am kommenden Sonntag, 13. September zu einem Stadtrundgang unter dem Motto: „Auf den Spuren von Hans Helferstorfer“ nach Zeichungen aus den 50-er bis 70-er Jahren von ihm, ein.
Es gilt dabei die Orte, Straßenzüge und Häuser seiner Zeichnungen aufzusuchen. Seine Zeichnungen, eine wertvolle Dokumentation der baulichen Veränderungen der Nachkriegszeit, sind so erhalten geblieben.
Man erfährt dazu Zeitgeschichtliches, Historisches und kann so die Stadt Bad Urach unter einem anderen Gesichtspunkt entdecken, sehen und erleben. Zum Teil sind es Ecken und Häuser in der Stadt, die es so nicht mehr gibt. Beim Gang durch die Stadt Bad Urach können auf diese Weise Erinnerungen an Kindheit und Jugend wachgerufen werden. Es ist spannend, einen solchen Rückblick wieder einmal zu wagen.
Eugen Kramer, der Vorsitzende der Ortsgruppe Bad Urach und ein Kenner des Werkes von Hans Helferstorfer führt auf dieser Tour durch die Stadt Bad Urach. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr auf dem Graf-Eberhard-Platz bei der Schlossmühle.
Dauer ca. 1 1/2  – 2 Stunden. Interessierte und Gäste sind, wie immer, willkommen.

Eugen Kramer, Ortsgruppenvorsitzender

Trachtenvorstellung im Rahmen des Uracher Schäferlaufs

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Am 21. Juli fand eine Trachtenvorstellung im Rahmen des Uracher Schäferlaufs im Rathaus von Bad Urach statt. Damit sollte auf das besondere und wertvolle Kulturgut, welches im Festzug am darauffolgenden Sonntag zu sehen und zu erleben war, hingeführt werden.

Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Eugen Kramer, hatte Trachtenpaare aus Bad Urach – Hengen, Römerstein – Donnstetten und Reutlingen – Betzingen eingeladen.

Aus Bad Urach – Hengen kam ein Trachtenpaar in Arbeitstracht und ein Paar in der Festtracht. Aus Römerstein – Donnstetten war ein Paar in einer Tracht aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, also aus der Barockzeit, da. Eine wunderbare Ergänzung, vor allem zur Tracht aus der Barockzeit, waren die Trachtenträgerinnen und -träger aus Betzingen, weil gerade hier noch ein Bogen zu Elementen aus der Barockzeit gespannt und aufgezeigt werden konnte.

Eugen Kramer stellte die Trachten vor und im Dialog mit den jeweiligen Trachtenträgerinnen und –trägern konnten Besonderheiten zu den einzelnen Trachten gezeigt und hervor gehoben werden.

Ein sehr interessiertes und dankbares Publikum war gekommen, um sich Vorfreude und Verständnis für den sonntäglichen Festzug an diesem Abend zu holen.

Die Trachtenträgerinnen und Trachtenträger wurden am Schluss mit einem Blumenstrauß in den Stadtfarben von Bad Urach überrascht, bedankt und verabschiedet.

 

Eugen Kramer

Bild: Bernd Mall, Stadt Bad Urach

 

Ausflugsfahrt für die „Daheimgebliebenen“ nach Bad Saulgau

Die Ortsgruppe Bad Urach des Schwäbischen Albvereins unternimmt am Samstag, 22. August ihre traditionelle Ausflugsfahrt für die „Daheimgebliebenen“. In diesem Jahr geht es nach Oberschwaben mit Besuch der Stadt Bad Saulgau und dem Kloster Sießen.
Die Hinfahrt erfolgt über Münsingen, Ehingen, Riedlingen nach Bad Saulgau. Nach der Mittagspause wird eine kleine Wanderung (3 km) von Bad Saulgau zum Kloster Sießen angeboten. Wer dies nicht mitmachen will und kann, der kann sich zwischenzeitlich im Kurpark aufhalten und wird anschließend mit dem Bus zum Kloster Sießen gebracht, wo beide Gruppen wieder zusammentreffen und eine Besichtigung mit Führung im „Hummelsaal“ sich anschließt. Es folgt noch eine kunstgeschichtliche Führung in der Klosterkirche St. Markus.
Nach dem Besuch von Kloster Sießen fährt man mit dem Bus nach Bad Saulgau hinein in die Nähe des Marktplatzes. Hier besteht die Gelegenheit zum Kaffeetrinken oder Eisessen. Auch ein Stadtrundgang nach eigenem Gusto ist möglich.
Am frühen Abend geht es wieder über Riedlingen, Zwiefalten, Kleinengstingen und Gächingen zurück nach Bad Urach.
Weitere Informationen im Reisebüro Birkmaier, Bad Urach (Tel. 07125/94200) erhältlich. Dort Anmeldungen bis Freitag, 21. August unter Bezahlung des Teilnehmerbeitrages.
Abfahrt in Bad Urach:  9.25 Uhr: Haltestellle Neuffener Str., 9.30 Uhr: Omnibusbahnhof, 9.35 Uhr:  Braike, Café Beck. Rückkehr gegen 20.00 Uhr. Reiseleitung und Führungen, außer Hummelsaal, macht Eugen Kramer. Die Mitglieder und auch Gäste sind willkommen.

TERMINÄNDERUNG Wanderung Wurmlinger Kapelle 12.07 /19.07

Albvereinswanderung am 19.07.2015 von Tübingen über Schlossberg, Bismarckturm zur Wurmlinger Kapelle.

Die Ortsgruppe Urach des Schwäbischen Albvereins wandert am 19.07 (nicht wie im Wanderplan vorgesehen am 12.07) von Tübingen über Schlossberg und Bismarkturm zur Wurmlinger Kapelle. Es sind ca. 150 Höhenmeter zu überwinden. Von der Kappe erfolgt der Abstieg nach Unterjesingen. Dort ist eine Einkehr vorgesehen; die Wanderstrecke beträgt ca. 9,5 km- reine Gehzeit ca. 3,5 Std.. Rucksackvesper und gutes Schuhwerk sind empfehlenswert. Es wird mit Bahn von Bad Urach nach Tübinen und zurück von Unterjesingen nach Bad Urach gefahren. Anmeldungen bei U. Schneider unter Tel 07125 / 143370

Jubiläumswanderung von Fellbach über den Kappelberg nach Esslingen

Albvereinler wanderten im nordwestlichen Schurwald

 

Kürzlich führte die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Bad Urach anläßlich ihres 125 jährigen Bestehen eine Jubiläumswanderung durch. Hierzu wurde eine mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchführbare Streckenwanderung ausgewählt.

Erst mit dem Zug, dann mit der Stadtbahn fuhren 20 Wanderlustige bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen zum Ausgangspunkt nach Fellbach. Dort gesellten sich aus dem Bekanntenkreis noch drei weitere Teilnehmer und ein Hund dazu. Nach einem kurzen Rundgang um die Lutherkirche, dem Wahrzeichen von Fellbach, ging es weiter in Richtung Ortsausgang. Vorbei an der neuen Kelter führte ein kräftiger Anstieg ein Stück durch die Weinberge bis zur ersten Aussicht am Restaurant Waldschlössle. Von dort aus hatte man einen wunderbaren Ausblick über Fellbach, nördlich davon das Schmidener Feld und Waiblingen. In Richtung Osten in das Remstal bis hin zu den waldbedeckten Ausläufern des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Ein Stück weiter oben auf einer vorgelagerten Hochebene hatte man eine weitreichende Aussicht in das Neckartal bis nach Stuttgart und den Frauenkopf mit dem Fernsehturm. Im Vordergrund sah man die eigens für die Daimler- und Bosch-Mitarbeiter gebaute Gartenstadt Luginsland. An einer weiteren Stelle hatte man die Grabkapelle auf dem Württemberg und den Rand der Filderebene im Blickfeld. Über die Fildern hinweg begrenzte die blaue Mauer der Schwäbischen Alb, die etwas im Dunst lag, die Fernsicht.

Der weitere Weg führte über den Spielplatz Ebene, dem höchsten Punkt des Kappelberges, vorbei an einer im Wald versteckten Waldbühne. Auf dem großen Freizeitgelände Egelseer Heide mit seinen drei Grillstellen fand die Mittagsrast statt. Immer wieder erzürnten sich die Gemüter über den Müllvandalismus auf den Spiel- und Grillplätzen. An der Katharinenlinde, dem Ort einer sagenumwobenen heidnischen Opferstätte, wurde eine Trinkpause eingelegt. Einige nutzten die Gelegenheit den Albvereinsturm zu besteigen um von dem 17 m hohen Turm die herrliche Aussicht noch mal zu genießen. Ab der Katharinenlinde ging der Weg mit mäßigem Gefälle in Richtung Esslingen. Unterwegs kam man an dem 1921 errichteten Gedenkstein für Dr. Valentin Salzmann und Ernst Camerer vorbei. Dr. Salzmann war Gründer und erster Vorsitzender des Schwäbischen Albvereins, Camerer sein Nachfolger.

Die LAZI Akademie für Film Foto und Medien Design sowie das Schlößchen Serach waren weitere erwähnenswerte Einrichtungen. Durch eine schöne schmale alte Gasse mit bunten Fachwerkhäusern gelangte man in die Innenstadt von Esslingen. Dort fand in dem Biergarten des ältesten Gasthauses, dem Palmschen Bau die Abschlußeinkehr statt bevor es mit dem Zug wieder nach Hause ging. Es war wieder ein schöner Tag,

abwechslungsreich und mit vielen schönen Aussichten garniert.

Ausstellung 125 – jährigen Jubiläum

Im Zusammenhang mit dem 125 – jährigen Jubiläum findet eine Ausstellung statt.

Thema: „Natur, Heimat, Wandern in Bad Urach“ 

Vom 12. Juni bis 10. Juli 2015 in der Kreissparkasse von Bad Urach

Ausstellungseröffnung: Freitag, 12. Juni 2015, 19.30 Uhr

Weitere Veranstaltung:

Jubiläumswanderung:

Von Fellbach über den Kappelberg nach Esslingen

am 14. Juni 2015 Wanderführer: Christian Kreitz