TERMINÄNDERUNG Wanderung Wurmlinger Kapelle 12.07 /19.07

Albvereinswanderung am 19.07.2015 von Tübingen über Schlossberg, Bismarckturm zur Wurmlinger Kapelle.

Die Ortsgruppe Urach des Schwäbischen Albvereins wandert am 19.07 (nicht wie im Wanderplan vorgesehen am 12.07) von Tübingen über Schlossberg und Bismarkturm zur Wurmlinger Kapelle. Es sind ca. 150 Höhenmeter zu überwinden. Von der Kappe erfolgt der Abstieg nach Unterjesingen. Dort ist eine Einkehr vorgesehen; die Wanderstrecke beträgt ca. 9,5 km- reine Gehzeit ca. 3,5 Std.. Rucksackvesper und gutes Schuhwerk sind empfehlenswert. Es wird mit Bahn von Bad Urach nach Tübinen und zurück von Unterjesingen nach Bad Urach gefahren. Anmeldungen bei U. Schneider unter Tel 07125 / 143370

Jubiläumswanderung von Fellbach über den Kappelberg nach Esslingen

Albvereinler wanderten im nordwestlichen Schurwald

 

Kürzlich führte die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Bad Urach anläßlich ihres 125 jährigen Bestehen eine Jubiläumswanderung durch. Hierzu wurde eine mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchführbare Streckenwanderung ausgewählt.

Erst mit dem Zug, dann mit der Stadtbahn fuhren 20 Wanderlustige bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen zum Ausgangspunkt nach Fellbach. Dort gesellten sich aus dem Bekanntenkreis noch drei weitere Teilnehmer und ein Hund dazu. Nach einem kurzen Rundgang um die Lutherkirche, dem Wahrzeichen von Fellbach, ging es weiter in Richtung Ortsausgang. Vorbei an der neuen Kelter führte ein kräftiger Anstieg ein Stück durch die Weinberge bis zur ersten Aussicht am Restaurant Waldschlössle. Von dort aus hatte man einen wunderbaren Ausblick über Fellbach, nördlich davon das Schmidener Feld und Waiblingen. In Richtung Osten in das Remstal bis hin zu den waldbedeckten Ausläufern des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Ein Stück weiter oben auf einer vorgelagerten Hochebene hatte man eine weitreichende Aussicht in das Neckartal bis nach Stuttgart und den Frauenkopf mit dem Fernsehturm. Im Vordergrund sah man die eigens für die Daimler- und Bosch-Mitarbeiter gebaute Gartenstadt Luginsland. An einer weiteren Stelle hatte man die Grabkapelle auf dem Württemberg und den Rand der Filderebene im Blickfeld. Über die Fildern hinweg begrenzte die blaue Mauer der Schwäbischen Alb, die etwas im Dunst lag, die Fernsicht.

Der weitere Weg führte über den Spielplatz Ebene, dem höchsten Punkt des Kappelberges, vorbei an einer im Wald versteckten Waldbühne. Auf dem großen Freizeitgelände Egelseer Heide mit seinen drei Grillstellen fand die Mittagsrast statt. Immer wieder erzürnten sich die Gemüter über den Müllvandalismus auf den Spiel- und Grillplätzen. An der Katharinenlinde, dem Ort einer sagenumwobenen heidnischen Opferstätte, wurde eine Trinkpause eingelegt. Einige nutzten die Gelegenheit den Albvereinsturm zu besteigen um von dem 17 m hohen Turm die herrliche Aussicht noch mal zu genießen. Ab der Katharinenlinde ging der Weg mit mäßigem Gefälle in Richtung Esslingen. Unterwegs kam man an dem 1921 errichteten Gedenkstein für Dr. Valentin Salzmann und Ernst Camerer vorbei. Dr. Salzmann war Gründer und erster Vorsitzender des Schwäbischen Albvereins, Camerer sein Nachfolger.

Die LAZI Akademie für Film Foto und Medien Design sowie das Schlößchen Serach waren weitere erwähnenswerte Einrichtungen. Durch eine schöne schmale alte Gasse mit bunten Fachwerkhäusern gelangte man in die Innenstadt von Esslingen. Dort fand in dem Biergarten des ältesten Gasthauses, dem Palmschen Bau die Abschlußeinkehr statt bevor es mit dem Zug wieder nach Hause ging. Es war wieder ein schöner Tag,

abwechslungsreich und mit vielen schönen Aussichten garniert.

Ausstellung 125 – jährigen Jubiläum

Im Zusammenhang mit dem 125 – jährigen Jubiläum findet eine Ausstellung statt.

Thema: „Natur, Heimat, Wandern in Bad Urach“ 

Vom 12. Juni bis 10. Juli 2015 in der Kreissparkasse von Bad Urach

Ausstellungseröffnung: Freitag, 12. Juni 2015, 19.30 Uhr

Weitere Veranstaltung:

Jubiläumswanderung:

Von Fellbach über den Kappelberg nach Esslingen

am 14. Juni 2015 Wanderführer: Christian Kreitz

Einladung: 125-jährigen Bestehens der Albvereinsortsgruppe Bad Urach

Einladung

Aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Albvereinsortsgruppe Bad Urach           laden wir herzlich ein zur

Festveranstaltung

am Samstag, 27. Juni 2015 um 20.00 Uhr in den Prof.-Dr.-Willi-Dettinger-Saal der Schlossmühle, Graf-Eberhard-Platz 10,Saalöffnung 19.00 Uhr.

Programm

1.Sängerkranz Bad Urach

(Dirigent Jürgen Knöpfler)

Lied „Wanderlust“

2.Begrüßung

Ortsgruppenvorsitzender Eugen Kramer

3.Grußwort von Bürgermeister Elmar Rebmann

4.Sängerkranz Bad Urach

Lied „Das Waldhorn“

Heimatlied „Leise hab ich oft gelauschet“

5.Grußworte

Erster Landesbeamter Hans-Jürgen Stede

Stv. Gauvorsitzender Ermsgau Eugen Kramer

6.Festansprache

Günther Hecht, Vizepräsident a. D.

7. Bilderschau aus Bad Urach und mit Landschaftsmotiven der Schwäbischen Alb im Wandel der Jahreszeiten.

8. „Die Traufgängerinnen“ Susanne Wahl u. Mona Weiblen Ausschnitte a. i. Programm „eine Albrevue“

9. Gemeinsamer Gesang: Wir wandern heut ins Schwabenland…Im schönsten Wiesengrunde…In der Heimat ist es schön…

10. Schlusswort

Ortsgruppenvorsitzender Eugen Kramer

Anschließend Stehempfang im Foyer und Prof.-Dr.-Willi-Dettinger-Saal

 

Jubiläumswanderung von Fellbach über den Kappelberg nach Esslingen

 

Anlässlich ihres 125 jährigen Bestehen bietet die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Bad Urach am Sonntag den 14. Juni 2015 eine Jubiläumswanderung an. Die Wanderung geht von Fellbach zunächst mit mäßigem Anstieg auf den Kappelberg. Von dort aus hat man herrliche Aussichten bis in den Stuttgarter Kessel und das Nekartal. Weiter geht es teilweise auf einem alten Höhenweg vorbei an dem Freizeitgelände Egelseer Heide, der Katharinenlinde mit seinem Aussichtsturm bis nach Esslingen. Dort ist abschließend eine Einkehr vorgesehen.

Die gesamte Wanderstrecke mit seinen Anstiegen beträgt ungefähr 11 km. Rücksackvesper ist mitzunehmen. Gutes Schuhwerk sowie Wanderstöcke sind empfehlenswert. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

 

Die Anfahrt zum Ausgangspunkt in Fellbach erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Abfahrt ist um 8:30 Uhr mit der Ermstalbahn vom Bahnhof Bad Urach. Um rechtzeitiges Erscheinen wird gebeten. Zusteigemöglichkeiten bestehen bei Anmeldung auch an weiteren Bahnhaltestellen. Die Rückkehr wird voraussichtlich gegen 18:30 Uhr sein.

 

Wegen der Beschaffung von Gruppenfahrscheinen ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldung und weitere Auskünfte beim Wanderführer Christian Kreitz, Tel. 07125/3157.

 

Rückblick: Von der Limburg nach Häringen

 

 

Eigentlich war für den Tag ein hohes Regenrisiko vorausgesagt, so daß jeder schon im Vorfeld glaubte, hoffentlich wird man nicht allzusehr naß. Die Wirklichkeit war dann doch eine andere. So fuhren 19 gutgelaunte Wanderer bei herrlich blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein zum Ausgangspunkt der Wanderung, nach Weilheim an der Teck. Von dort aus ging es zunächst mit mäßigem, dann mit etwas kräftigerem Anstieg auf die Limburg, dem Hausberg der Weilheimer. Immer wieder hat man während des Aufstieges kurz gehalten um die herrliche Aussicht zu genießen. Oben angekommen wurde man für die Mühen des Aufstieges mit einer wunderbaren Rundumsicht belohnt. So konnte man in Nordrichtung weit bis in die Stuttgarter Region, den Höhen des Schurwaldes und des Welzheimer Waldes sowie dem Albtrauf mit Boßler, Randecker Maar und Burg Teck sehen. Markante Punkte, wie die Schonsteine von Altbach und die Autobahn A8 mit der parallel verlaufenden Neubaustrecke Wendlingen – Ulm waren ebenfalls gut auszumachen.

Die Limburg ist erdgeschichtlich ein Zeuge des schwäbischen Vulkanismus. Es handelt sich hierbei um einen stehengebliebenen „Pfropfen“ eines ehemaligen Vulkanschlotes. Die auf dem Berggipfel befindlichen Kalksteinblöcke sind noch Überreste aus dieser Zeit vor rund 17 Millionen Jahren.

Auf der Limburg errichtete um 1050 der seinerzeit bedeutende Graf Berthold I eine Burg. Nachdem sein Sohn Berthold II den Herrschaftsmittelpunkt in den Breisgau auf die Burg Zähringen bei Freiburg verlegt hatte, nannte sich das Geschlecht nach dieser Burg „Die Zähringer“. Zwölf Städte in Deutschland und der Schweiz, die auf die Gründung und einflußreiche Siedlungspolitik der Zähringer zurückgehen, haben sich zum „Bund der Zähringerstädte“ zusammengeschlossen. 1990 wurde Weilheim ebenfalls in den Bund aufgenommen. Auch wenn Weilheim keine eigentliche Gründung der Zähringer ist, so stand hier im 11. Jahrhundert deren Stammsitz auf der Limburg.

Der Abstieg erfolgte in südlicher Richtung und führte durch ein kleines Weinanbaugebiet. Anhand der Beschilderung erfuhr man welche Rebsorten dort angebaut werden. Ein großer Teil der Trauben wird in der Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck eG gekeltert und als Tälesweine vermarktet.

Der Weg führte weiter durch die Streuobstwiesen, die bereits größtenteils in voller Blüte standen und herrlich dufteten, über den Bergrücken Braunfirst nach Hepsisau. In den umliegenden Streuobstwiesen befindet sich das größte zusammenhängende Kirschenanbaugebiet Süddeutschlands. Kurz vor Hepsisau genoß man die Mittagsrast unter blühenden Obstbäumen.

Nachdem man in Hepsisau den Zipfelbach, den Abfluß des Randecker Maars überquert hatte, ging es weiter vorbei an Steuobstwiesen in Richtung Neidlingen. Ein auf dem dortigen Sportplatz stattfindendes Fußballspiel nutzte man zu einer kurzen Trinkpause bevor der letzte Anstieg über den Pfundhardthof nach Häringen erfolgte. Nach dem gemütlichen Ausklang im dortigen Landgasthof fuhr man zurück in die heimischen Gefilde. Wohlbehalten, mit vielen schönen Eindrücken und von der Sonne verwöhnt kam man wieder zu Haus an. Alle waren sich einig, es war wieder ein rundum gelungener Tag.