Auf den Spuren der Grafen von Montfort zu Schätzen des Landes

Kürzlich ging es unter dem Motto: “ Auf den Spuren der Grafen von Montfort zu Schätzen des Landes“ mit der Ortsgruppe Bad Urach des Schwäbischen Albvereins nach Tettnang in Oberschwaben und Kressbronn, sowie Langenargen am Bodensee.

Bei herrlichem Sommerwetter startete am Morgen ein vollbesetzter Bus in Bad Urach, der über Münsingen, wo weitere Fahrgäste zustiegen, Ehingen, Riedlingen und Ravensburg das erste Ziel die Stadt Tettnang ansteuerte.

Im Barockschloss von 1717 der Grafen von Montfort wurde die Gruppe von zwei Damen zur Besichtigung mit Führung durch das Schloss erwartet. Man staunte über die barocke und überquellende Pracht, Helligkeit und Leichtigkeit, sowie die Ausstattung der Schlossräume und Säle mit Möbeln, Bildern und herrlichen Deckengemälden.Namhafte Künstler aus Oberschwaben und dem Bodenseeraum, wie Josef Anton Feuchtmayer aus Mimmenhausen oder Andreas Brugger aus Langenargen, waren beim Bau und der Ausstattung des Schlosses Montfort beteiligt.

Beeindruckt bestieg man anschließend den Bus wieder, der die Gruppe auf kurzer Fahrt nach Kressbronn-Gohren zum Mittagessen brachte. Gesättigt und etwas ausgeruht wanderte der größte Teil der Mitfahrer mit Wanderführer Eugen Kramer von Gohren aus, teilweise entlang des Bodenseeufers, vorbei am großen Yachthafen von Kressbronn über die Strandpromenade geradewegs in die Ortsmitte der Stadt Langenargen hinein. Dort gab es Gelegenheit zum Kaffeetrinken, Staunen, Genießen und sogar zum Baden im Bodensee.

Die Pfarrkirche St. Martin wurde zum Abschluss im Rahmen einer kleinen fachkundigen Führung über Geschichte, Bau und Ausstattung besichtigt.

Die Zeit verging im Flug, man wollte sich noch nicht vom Bodensee, den Eindrücken und Erlebnissen trennen. Erfrischt, zufrieden und voller Freude bestieg man wieder den Bus und fuhr über Ravensburg, Biberach, Ehingen zurück in die Heimat nach Bad Urach. Bernd Flämig bedanke sich beim Fahrer des Busses und beim Organisator und Wanderführer des Ausflugs.

Wo geht es wohl im nächsten Jahr hin? Dies blieb noch unbeantwortet. Man darf sich jedoch heute schon auf eine neue Fahrt zu einem interessanten Ziel freuen.

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