Frischer Wind in der Ortsgruppe Bad Urach

Liebe Wandernde,

nach jahrzehntelanger hingebungsvoller Vereinsarbeit gab Eugen Kramer in einer feierlichen Hauptversammlung das Amt als Vereinsvorstand der Ortsgruppe Bad Urach weiter.

Ehrungen nahmen u.a. Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann, die stellvertretende Präsidentin des Schwäbischen Albvereins Regine Erb und der Vorsitzende des Ermsgaues Werner Schrade vor.

Wir danken Eugen nochmals ganz herzlich für sein außergewöhnliches Engagement.

 

Unser Wanderverein steht vor einer spannenden Veränderung!

 Mit einem neuen Vorstand, angeführt von Safia und Andreas Rapp, der als stellvertretender Vorsitzender und Naturschutzwart aktiv ist, möchten wir frischen Wind in unsere Gemeinschaft bringen.

Wir sind stolz auf unsere langjährige Tradition, wollen aber auch in Zukunft aktiv und lebendig bleiben. Egal, ob Ihr erfahrene Wanderende oder Neulinge seid oder geselliges Beisammensein bei einem Spieleabend oder Ausflug sucht: Bei uns findet Ihr Gleichgesinnte. Gemeinsam planen wir spannende Touren, sitzen gemütlich zusammen, wetteifern beim Spielen…kurzum – wir erleben unvergessliche Momente.

Kommt vorbei, bringt Euren Freundeskreis mit und werdet Teil unserer neuen Ära! Lasst uns zusammen die Wanderwege erobern und eine lebendige, vielfältige Gemeinschaft aufbauen.

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Ortsgruppe Bad Urach

Auch der Schwäbische Albverein hat Nachfolgesorgen!

Unter diesem Titel könnte man den diesjährigen Familienabend am 9. November 2024 bezeichnen.

Eine kleine Schar von Mitgliedern waren der Einladung zum Familienabend mit den Jubilar-Ehrungen am 9. November ins Hotel Graf Eberhard, in den Hubertussaal gefolgt.
Karl Holder spielte zum Auftakt ein kleines Musikstück auf seiner steirischen Handharmonika. Dann trat der Vorsitzende der Ortsgruppe, Eugen Kramer, ans Rednerpult.
In seiner etwas längeren Ansprache begrüßte er zuerst die anwesenden Mitglieder, u. a. auch Gerhard Schwenninger, den Ehrenvorsitzenden des Bad Uracher Verschönerungsvereins.

Nach einigen, schlüssigen Gedanken zum Ehrenamt ganz generell, sowie speziell im Schwäbischen Albverein, teilte er der Mitgliederrunde mit, dass er sein Ehrenamt als Vorsitzender im Frühjahr 2025 zur Verfügung stellt. Hintergrund dafür ist seine angeschlagene Gesundheit, auf die er in Zukunft achten will und muss. Außerdem, so meinte er, ist nach 26 Jahren an der Spitze der Ortsgruppe, ein Wechsel durchaus richtig, auch ein Gebot für eine Fortentwicklung und für Erneuerung und Fortschritt, damit dieses Lebenswerk erfolgreich fortgeführt wird und werden kann.

Er erläuterte, wie die weitere Suche fortgeschrieben wird und appellierte an die anwesenden Mitglieder, die weitere Suche zu unterstützen. Eugen Kramer schloss mit den Worten: „Ich blicke im nächsten Frühjahr dankbar auf meine aktive und sehr intensive Zeit im Schwäbischen Albverein zurück. Albverein ist eine Haltung! Der Albverein ist und war mein Leben“!

Mit dem Zitat: „Beispielhaftes Vorleben ist das wichtigste Fundament für Solidarität, die aber nur Bestand haben kann, wenn Zusammengehörigkeit einen gesellschaftlichen Stellenwert hat“ endeten seine Worte.

Nach einem gemeinsam gesungenen Lied, begleitet von Karl Holder, leitete der Vorsitzende zur Jubilare-Ehrung über. Mit Worten des Dankes für die Vereinstreue und die Unterstützung der Ziele und Werte des Albvereins ging es zur persönlichen Auszeichnung und Übergabe der Jubiläumsurkunde und des Ehrenzeichens weiter.

Leider waren von den 14 Jubilaren nur eine Jubilarin zu Ehrung erschienen. Ein Jubilar verstarb zwei Tage zuvor, einige hatten ihr Kommen abgesagt und andere meldeten sich gar nicht.

So war es eine Freude, Frau Regine Olpp für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Ortsgruppe Bad Urach auszuzeichnen und zu ehren.

Die weiteren Jubilare waren:
80 Jahre: Gretel Weiblen, 75 Jahre: Klara Gorthner, Lisa Kuhn,
Horst Reich (†),
70 Jahre: Hans Franke, Gertrud Minde, Helga Neher, Regine Olpp.
60 Jahre: Heiner Beck, Gerhard Hail, Otto Maier.
50 Jahre: Hans-Joachim Bayer, Ulrike Obermaier, Annette Steadman.

Mit weiteren, gemeinsam gesungenen Liedern, einer Bilderschau zu der Wimpelwanderung 2024 und einem Bilderquiz unter dem Titel: „Kennst Du Deine Heimat“, fuhr man im Programm fort. Auch das Gespräch miteinander kam nicht zu kurz. Mit dem Lied: „Ade zur guten Nacht“ und Dankesworten des Vorsitzenden, endete der harmonische Familienabend.

Eugen Kramer, 10.11.2024

Ausflug für die in den Ferien „Daheimgebliebenen“ nach Baden-Baden Samstag, 24. August 2024

Der Ausflug für die in den Ferien „Daheimgebliebenen“ hat inzwischen Tradition.

Letztes Jahr fuhren wir im August nach Schwäbisch Hall, bekamen eine Stadtführung mit Besichtigung der Michaelskirche und Gebäuden auf dem Marktplatz.
Am Nachmittag wurden die beiden in Schwäbisch Hall beheimateten Gemäldegalerien des Fabrikanten und Mäzens Reinhold Würth besucht.

In diesem Jahr wurde der Wunsch geäußert, die Kurstadt Baden-Baden zu besuchen.

Am zeitigen Morgen verließ man Bad Urach mit dem Bus von Birkmaier, fuhr in Leinfelden-Echterdingen auf die Autobahn A 8 über Pforzheim, Karlsruhe, wechselte dort auf die A 5 bis zur Autobahn-Raststätte Baden-Baden, wo eine etwa halbstündige Pause eingelegt wurde. Anschließend gings direkt in die Stadt Baden-Baden hinein, wo die Reisegruppe auf dem Ludwig-Wilhelm-Platz von einer Stadtführerin zum Gang durch die Stadt erwartet wurde.

Über den Augustaplatz gings zum Theater und zum Kurhaus, dort ins Foyer der Spielbank, wo an den Förderer der Stadt, „Benazet“ erinnert wurde. Ein Gang durch die Trinkhalle und in der Folge über die Oos in die Stadtmitte, vorbei an prächtigen Jugendstilhäusern aus der Zeit von 1890 bis 1925 wurde das Kurviertel mit dem Friedrichsbad und den Caracalla-Thermen, sowie das Kloster „Zum Heiligen Grab“ erreicht. Hier endete die Führung.

Einige aus unserer Gruppe fuhren mit dem Bus zur Talstation, bzw. mit der Seilbahn hinauf auf den Aussichtsberg „Merkur“.
Der überwiegende Teil von uns suchte sich ein schattiges Plätzchen in den Vorgärten der Restaurants zum Mittagessen. Ein Bummel durch die Stadt mit den teils exquisiten Auslagen in den Geschäften und durch die Lichtentaler Allee mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten, schloss sich an.
Natürlich wurde die Einkehr zum gemütlichen Kaffeetrinken und Eisessen nicht vergessen.

Um 16.00 Uhr trafen alle pünktlich wieder auf dem Ludwig-Wilhelm-Platz ein, wo der Bus zur Abfahrt bereitstand.
In zügiger Fahrt gings über Gernsbach, das Murgtal hinauf bis Freudenstadt, weiter über Horb, Tübingen zurück in die Heimat nach Bad Urach.

Eugen Kramer, der diese Fahrt betreute, bedankte sich bei Herrn Goller, dem Fahrer und für die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Man war sich einig, trotz 33-35 Grad Wärme, einen schönen und interessanten Tag in Baden-Baden erlebt zu haben.

Eugen Kramer

13. Landesfest-Wimpel-Wanderung des Schwäbischen Albvereins e. V.

Die 13. Landesfest-Wimpel-Wanderung des Schwäbischen Albvereins e. V. führte vor einiger Zeit durch die Region des Erms- und Neckartales.

Nach einem Empfang vor dem Rathaus in Mehrstetten und der Übergabe des Landesfest-Wimpels durch BM Robert Mellinghoff wanderte die zwanzig-köpfige Wandergruppe los, kam über den Alenberg und die Hopfenburg nach Münsingen, wo die Gruppe von Bürgermeister Mike Münzing sehr herzlich empfangen wurde.

Anschließend gings nach Trailfingen und in die Trailfinger Schlucht hinein bis Seeburg hinab. Über den „Grünen Weg“ kam die Wandergruppe mit Wimpel nach Bad Urach zum Marktbrunnen, wo ein weiterer Empfang durch Bürgermeister Elmar Rebmann und mit Bad Uracher Albvereinsmitgliedern stattfand.

Zur zweiten Etappe von Bad Urach nach Großbettlingen stießen weitere Mitwanderer aus Grafenberg, Metzingen und Bad Urach dazu. Über die Eichhalde, den Breitenstein, dann Dettinger Ortsteil Buchhalde kam man durchs Wachtertal zum Paradiesweg, der unterhalb des Sattelbogens und dem Modellflugplatz „Milan“ direkt nach Kappishäusern führte.

Unterhalb des Florian kam man in das Gewann „Kuhnhalde“. Dort erwartete und begrüßte Günther Donnerhak aus Grafenberg die Wandergruppe. Nun führte er gekonnt und kompetent kreuz und quer durch den Exotenwald, dem Grafenberger „Arboretum“, wies auf interessante Baumarten aus Asien, Afrika, Amerika und Australien hin.

Es war angenehm, bei der Hitze durch den Wald zu wandern. Der Weiterweg führte direkt hinein nach Grafenberg und gleich weiter auf den Hausberg, den „Grafenberg“, hinauf.

Gruppenbild auf dem Grafenberg (privat)
Rechts: BM Brodbeck, Günter Walter (weißes T-Shirt), Eugen Kramer (mit Wimpel)

Dort begrüßte Herrn Bürgermeister Brodbeck und Günter Walter mit Gattin Leni (früher Vorsitzender des Erms-Gaues) die Wandergruppe. BM Brodbeck stellte seine Gemeinde vor; Eugen Kramer übergab ihm ein Buchgeschenk. Es folgte das obligatorische Gruppenfoto auf dem Berg. Nun wanderte man, wegen nahendem Gewitter, in Richtung Großbettlingen weiter.

Die Führung durch das Arboretum und den Empfang auf dem Grafenberg verdankte man dem Engagement der Grafenberger Mitglieder Christel Randecker-Held und Rolf de Boer, sowie Günther Donnerhak, denen auf diese Weise nochmals für die erlebnisreichen Highlights der Wimpel-Wanderung Dank gezollt wird.

Die dritte und letzte Etappe führte vorbei an der „Keltischen Viereckschanze“ nach Nürtingen und weiter durch Oberboihingen nach Wendlingen. Auf der dortigen Ulrichs- oder Römerbrücke über den Neckar, wurde die Wimpel-Wandergruppe von zehn Mitgliedern der Ortsgruppe Wernau erwartet. Unter deren Führung am Neckar entlang, erreichte man das Endziel, die Stadt Wernau, der Stadt, der diesjährigen Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins.

Trotz Hitze kamen die Mitwanderer nach ca. 65 km, gesund, glücklich und zufrieden, sowie bereichert mit vielen nachhaltigen Eindrücken und Naturerlebnissen, in Wernau an.

Eugen Kramer

Bericht zur Mitgliederversammlung

Zum Ende der zweiten Hälfte März war zur Mitgliederversammlung der Bad Uracher Albvereinsortsgruppe mit Wahlen eingeladen. Einige, sehr interessierte Mitglieder nahmen an der Versammlung im Café Barbara des Hotels Graf Eberhard teil.
Der Ortsgruppenvorsitzende, Eugen Kramer, begrüßte die Teilnehmer sehr herzlich und führte in seinen Jahresbericht ein, der mit der Totenehrung, der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern, begann.
Nächste Punkte waren die Mitgliederbewegung, bzw. Mitgliederzahl, die leicht rückläufig ist, jedoch bereits in 2024 einige neue Mitglieder gewonnen werden konnten.

Beim Punkt Wandern wurde von 15 Wanderungen mit 294 Wanderkilometern mit 277 Teilnehmern in 5 Tageswanderungen und 5 Halbtageswanderungen, sowie eine Mehrtageswanderung und 2 Radtouren, berichtet.

Im Naturschutz wurden einige Kontrollgänge unternommen und verschiedene, freundliche Belehrungen und Hinweise ausgesprochen.

Die Wanderwegearbeit hat sich, mit insgesamt sechs Wegewarten, bzw. Wegepaten, sehr erfolgreich entwickelt. Die Markierungen wurden überprüft, teils erneuert oder ergänzt, Wege freigeschnitten und Gestrüpp weggeräumt.

Der Kulturaspekt wird durch Führungen, Exkursionen und Besichtigungen von Kirchen, Schlössern und Ausstellungen, meist auf Wanderungen und Ausfahrten, breit abgedeckt.

Die Homepage erfreut sich zahlreicher Zugriffe.

Anlässlich des Familienabends im November konnte drei verdienten Ausschussmitgliedern die „Silberne Ehrennadel“ des Schwäbischen Albvereins verliehen werden.

Der Turm „Hohe Warte“ wurde im Frühjahr/Sommer 2023 renoviert und feierte das 100-Jahre-Jubiläum am 8. Oktober zusammen mit der Gedächtnisfeier.

Nun berichtete der Vorsitzende von seinen Versuchen und Anstrengungen, die Nachfolge auf wichtigen Posten innerhalb des Vorstandes und Ausschusses zu regeln, die sehr schwierig, in großen Teilen auch enttäuschend verliefen.
Er bedankte sich bei den Ausschussmitgliedern für Ihre Mitarbeit und Begleitung, würdigte und warb gleichzeitig für das Ehrenamt.

 Es folgte der Übergang zum Bericht der Vereinskasse, die ebenfalls von Eugen Kramer verwaltet wird. Die Kassenprüfer Dr. Walter Buck und Margrit Sauter bestätigten eine stimmige und gewissenhafte Kassenführung und beantragten die Entlastung.

Das Mitglied Matthias Maier beantragte die Gesamtentlastung und ließ über den Bericht des Vorsitzenden und des Schatzmeisters abstimmen, die einstimmig, mit Enthaltung des Betroffenen, erfolgte.

Nun leitete der Vorsitzende zu den Wahlen über. Seine intensive Vorarbeit mit Briefen, persönlichen Verhandlungen und Ansprachen, trug teilweise zum Erfolg bei, so dass für einige Posten gewählt werden konnte.
Zur neuen Schatzmeisterin wurde Gina Viesel gewählt. Die Mitgliederverwaltung ist dabei eingeschlossen.
Frau Safia Rapp übernimmt das Amt der Schriftführerin. Neuer Naturschutzwart wurde Andreas Rapp und als weiterer Kassenprüfer, neben Margrit Sauter, wurde Matthias Maier gewählt.
Als Beisitzer(innen) agieren weiter: Hildegard Bock, Margrit Sauter, Sibylle Neuschwander, Ursula Schneider, Jürgen Viesel, Ingetraud Leukert-Henke, Andreas Rapp (auch Wanderführer). Sie wurden alle einstimmig gewählt.

Lediglich für den Vorsitzenden und einen Stellvertreter konnte kein Nachfolger(in) gefunden werden. Eugen Kramer bleibt somit weiter im Amt als Vorsitzender, bis diese Nachfolge geregelt werden kann. Es wird weiter nach einem(er) Vorsitzenden und einem(er) Stellvertreter(in) gesucht. Gerne kann man sich an Eugen Kramer wenden.
Es wurden alle Positionen für ein Jahr, also bis Frühjahr 2025, gewählt und die Fachwarte bestätigt, um dann wieder in den 4-jährigen Rhythmus des Gesamtvereins zu kommen.

Mit der Vorschau auf die Veranstaltungen und Wanderungen des Jahres, sowie weitere Bekanntgaben bei „Verschiedenes“ endete der offizielle Teil der Versammlung.
Christian Kreitz zeigte im Anschluss eine Bilderschau von Wanderungen und Fahrten des vergangenen Jahres.

2.04.2024
Eugen Kramer, Vorsitzender der OG Bad Urach

1005 Mitgliedsjahre beim Familienabend mit einigen Jubiläen

Einmal nicht zum Wandern, sondern zum Feiern und Singen hatte die Ortsgruppe Bad Urach am vergangenen Samstag zum Familienabend, u. a. mit der Ehrung von Mitgliedern für langjährige Mitgliedschaft ins Hotel Graf Eberhard in den Hubertussaal eingeladen.

Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern und Jubilaren waren der Einladung gefolgt und erlebten einen vergnüglichen und abwechslungsreichen Abend.
Nach einer Eröffnungsmusik begrüßte Eugen Kramer die Abendgesellschaft. In seiner Ansprache ging der Vorsitzende der Ortsgruppe, sorgenvoll auf das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und speziell im Albverein ein. Denn er ist auf der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Auch weitere Posten im Vorstand und Ausschuss sollen besetzt und damit der Ausschuss erneuert und erweitert werden.

Die Suche, so wie er erzählte, gestaltet sich ganz schwierig und mühevoll, auch erhoffte Antworten auf zahlreiche Briefe bleiben und blieben bisher aus.
Im März nächstes Jahr sind bei der Mitgliederversammlung Wahlen vorgesehen und anberaumt, bei den Kramer nicht mehr antritt. So hofft man, bis zu diesem Zeitpunkt eine Lösung gefunden zu haben, damit es im Uracher Albverein weitergeht! Wenn nicht, droht nach einer außerordentlichen Versammlung im Mai/Juni die Auflösung der Ortsgruppe. Noch ist es nicht so weit, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eugen Kramer feierte an diesem Abend zwei persönliche Jubiläen. 25 Jahre als Vorsitzender der Ortsgruppe, die er am 21. November 1998 in der Nachfolge von Dr. Walter Buck angetreten hatte.
Am 20. November 1973 begann er mit Stadtführungen in seiner Heimatstadt, die er anschließend viele Jahre für die Stadt Bad Urach und die damalige Kurverwaltung unter Herrn Röhm, sowie auf Anfragen im Albverein und persönliche Beziehungen mit Wissen und Können, immer sehr gerne und kompetent durchführte.
Bis zum heutigen Tag führt er interessierte Gäste, auch einheimische Bürger z. B. nach Bildern des Zeichners und Malers Hans Helferstorfer, „Auf Helferstorfers Spuren“ durch die Stadt und hat manche Anekdote dabei auf Lager. Auf diese beiden Jubiläen wurde mit ihm angestoßen.

Anschließend wurde zur Ehrung der Mitgliedsjubiläen übergeleitet. So waren Jubilare von 25 bis 75 Jahre Mitgliedschaft anwesend, die der Vorsitzende mit der Jubiläumsurkunde, dem jeweiligen Ehrenzeichen, sowie einer Flasche Wein und kleinem Blumengruß ehren und auszeichnen konnte.

Als Überraschung für die Geehrten gestaltete sich die folgende Ehrung eines Vorstands- und von zwei Ausschussmitgliedern mit der „Silbernen Ehrennadel des Schwäbischen Albvereins“. Zu jedem der drei, mit der Ehrennadel Ausgezeichneten, gab es eine kurze Laudatio, die mit Übergabe der Ehrenurkunde, eines Blumenstraußes und dem Anstecken der Nadel abgerundet wurde.

Karl Holder unterhielt die Gäste mit seiner steirischen Handharmonika musikalisch und begleitete die gemeinsam gesungenen Lieder; verband so die einzelnen Programmpunkte des Abends.
Es folgte ein Sketsch unter dem Titel: „Sie wünschen – wir spielen“, ein Zwiegespräch (Hildegard Bock und Eugen Kramer) am Telefon, wie aus dem Rundfunk bekannt, der für Heiterkeit sorgte und etwas für die Lachmuskeln war.

Zur Abrundung des Abendprogramms wurden Bilder von einigen Wanderungen des Jahres, sowie von einer Ostseekreuzfahrt gezeigt. Letztendlich kam das Gespräch miteinander nicht zu kurz und wurde dankbar und gerne genutzt.
Am Ende war man sich einig, einen schönen und harmonischen Abend beim Albverein erlebt zu haben.

Bilder:
Jubilar-Ehrung: v. l. n. r.: Erika Sommer-Hils, Eckart Schweizer, Brigitte Ensslin, Gerhard Schwenninger, Rosika Munz, Waltraud Munro-Löffelhardt
Auszeichnung mit der Silbernen Ehrennadel: v. l. n. r.: Edmund Buck, Ingetraud Leukert-Henke, Wolf-Christian Kreitz 

Bericht und Bilder: Eugen Kramer, 25.11./28.11.2023

Ein Urlaubstag für die „Daheimgebliebenen“ in Schwäbisch Hall

 

Kunst und Kultur erleben! Die beliebte Fahrt für die in den Ferien „Daheimgebliebenen“ führte in diesem Jahr am Samstag 19. August 2023 viele Albvereinsmitglieder und Gäste – 36 an der Zahl – nach Schwäbisch Hall.

Schon allein die alte Salzstadt Schwäbisch Hall mit ihrer imposanten Michaelskirche und der beeindruckenden „Treppe“, war den Besuch wert. Darüber hinaus hatte Eugen Kramer den Besuch der beiden, sehr sehenswerten Würth-Ausstellungen ins Programm aufgenommen. So waren doch einige Kunstinteressierte darunter.

Am Morgen fuhr man mit dem Bus der Firma Birkmaier über Metzingen, Leinfelden-Echterdingen auf die Autobahn A 8 und ab Leonberg auf der A 81 bis Ellhofen. Von dort auf der A 6 und später der B 19 nach Schwäbisch Hall.

Oberhalb der Michaelskirche verließ man den Bus. In der Nähe erwartete uns die Stadtführerin, die unsere Gruppe sofort in die Michaelskirche hineinführte. Eine sehr interessante, geschichtlich und kulturhistorisch kompetente Führung, bei der auf einige besonders wertvolle und einmalige Ausstattungs-Gegenstände, Altäre, sowie den Chorumgang hingeführt und erklärt wurde, schloss sich an. Danach bewegten wir uns auf den Marktplatz vor das barocke Rathaus hinab – nicht jedoch über die Stufen, da diese wegen den Sommertheaterspielen gesperrt waren.

Das Rathaus war schon immer als Rathaus konzipiert gewesen und nicht, wie oft angenommen, als kleines Schloss. Die Führerin wies noch, auf einige historische Gebäude um den Marktplatz herum, hin. An diesem Samstag herrsche Marktgedränge auf dem Marktplatz. Nach einer Stunde verabschiedeten wir uns von der Stadtführerin und spazierten über den Platz „Im Haal“, über den Sulfersteg und vorbei am „Neuen Globe-Theater“ zu unserer Mittagspause im Restaurant „Brauereiausschank zum Haller Löwenbräu“.

Die sich daran anschließende Freizeit wurde zum Besuch der Kunsthalle Würth mit der sehr sehenswerten Bilder-Ausstellung über „Pflanzengeheimnisse“ in der Sammlung Würth und die Gemälde „Alter Meister“ der Sammlung Würth in der Johaniterkirche – eine Bilderschau von Weltruf – genutzt.

Es ist und war die einmalige Gelegenheit und ein ganz besonderes Erlebnis, diese Ausstellungen bei freiem Eintritt erleben zu dürfen und zu können.
Es blieb noch genügend Zeit zum Kaffeetrinken und Eisessen an diesem sommerlichen, jedoch durchaus heißen Sommertag.

Gegen 17.00 Uhr bestiegen wir wieder den Bus und fuhren über Gaildorf, Schwäbisch Gmünd, auf der B 29 bis Stuttgart und anschließend die B10 und B313 zurück nach Bad Urach.

Es war ein interessanter, erlebnisreicher, wohl auch gemütlicher Ferientag mit Kunstgenuss in Schwäbisch Hall. Im Bus wurde Eugen Kramer für die Durchführung und Organisation gedankt.

EK, 5.09.2023

Sommerferienprogramm der Stadt Bad Urach

Fahrradtour von Bad Urach nach Seeburg zur Erms-Quelle Dies als Beitrag des Schwäbischen Albvereins, OG Bad Urach

 In diesem Jahr haben wir uns wieder dazu entschieden, uns beim Ferienprogramm der Stadt Bad Urach mit einer Radtour zur Erms-Quelle in Seeburg zu beteiligen, was positiv ankam.

Am Mittwoch, 9. August startete eine Gruppe von 14 Kindern und einigen Eltern mit Ursel Schneider und Norbert Widiner am Zentralen Omnibusbahnhof zur Fahrradtour.

Über den Grünen Weg, vorbei an der Kunstmühle Künkele, dem Roten Winkel, dem Sirchinger Wasserfall, den Forellenseen an der Enge, erreichte die Radgruppe den Ort Seeburg. Von dort weiter in Richtung Trailfinger Schlucht bis zur Erms-Quelle. Dort erzählte Ursel Schneider den Kindern einige wichtige Daten und Zahlen zum Ursprung der Erms, jedoch auch zum weiteren Verlauf des Flusses bis nach Neckartenzlingen, was durchaus auf Interesse stieß.

Anschließend machte sich die Gruppe auf den Rückweg und hielt auf dem Wanderparkplatz unterhalb Seeburg wieder an. Denn dort hatte Eugen Kramer und Sybille Neuschwander ein Feuer zum Grillen der Würste vorbereitet. Die Würste und die bereitgestellten Getränke fanden schnellen Absatz.

Einige Spiele mit Sybille rundeten den Aufenthalt dort ab, bevor die Kinder und Eltern wieder über den Grünen Weg zurück zum ZOB fuhren.

Eine gelungene Veranstaltung aus unserer Sicht. Vielleicht lässt sich hier eine Familiengruppe mit den teilnehmenden Kindern und interessierten Eltern gründen und aufbauen.

Eugen Kramer, 3.9.2023

12. Landesfest-Wimpelwanderung von Gaildorf nach Mehrstetten

Vom 26. Juni bis 1. Juli wandert eine Gruppe des Schwäbischen Albvereins mit Mitgliedern aus verschiedenen Ortsgruppen unter Leitung von Eugen Kramer, dem Vorsitzenden der OG Bad Urach, von Gaildorf in 6 Tagen nach Mehrstetten auf die Münsinger Alb.

In Mehrstetten findet am 2. Juli die Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins mit Kulturprogramm, verschiedenen Wanderungen und Radtouren statt.

Im Jahre 2010 entstand anlässlich des Landesfestes in Bad Urach die Idee, die Austragungsorte des jeweiligen Landesfestes mit Hauptversammlung, wandernd in einer Gruppe, mit dem von Eugen Kramer gestifteten Wimpel als mitzutragendes Symbol, zu verbinden.

Im letzten Jahr wanderte man von Pfullingen über Dettingen an der Erms, Weilheim, Faurndau, Wäschenbeuren, Lorch und Gschwend nach Gaildorf, dem letztjährigen Austragungsort.

Wimpelwandergruppe auf dem Weg nach Winnenden!

Nun geht es von Gaildorf über Spraitbach, Schwäbisch-Gmünd, Donzdorf, Bad Überkingen, Merklingen, Heroldstatt-Sontheim und am Samstag dem 1. Juli über Ennabeuren, Breithülen, Ingstetten, im Schmiechtal durch Gundershofen, Schmiechursprung hinauf nach Mehrstetten nach den dann zurückgelegten 115 km, zum Empfang der Wandergruppe vor dem Mehrstetter Rathaus.

Mitwanderer können sich gerne ab Heroldstatt-Sontheim am Samstag, dem 1. Juli um 8.30 Uhr ab Landhotel Wiesenhof, Lange Straße, anschließen. 

Am Samstagabend 1. Juli findet ein Kulturabend mit Musik, Volkstanz, Mundart und zur Unterhaltung statt.

Bericht zum „Stadtrundgang auf Helferstorfers Spuren“

Kürzlich hatte Eugen Kramer, der Vorsitzende der Bad Uracher Albvereinsortsgruppe zum „Stadtrundgang auf Hans Helferstorfers Spuren“ eingeladen. Etwa 50 Interessierte aus Bad Urach, Dettingen, Neuhausen, Metzingen und von der Uracher Alb, dem „Kispel“, nahmen daran teil.

Eugen Kramer, Freund und Kenner des Werkes und der Kunst von Hans Helferstorfer informierte zu Beginn des Rundgangs über Lebensdaten aus der Biografie Hans Helferstorfers. Kramer hatte eine Sammlung von ca. 40 Zeichnungen für die Teilnehmer vorbereitet und ausgegeben, an Hand deren der Ablauf des Rundgangs skizziert war. Er versuchte, an diese Plätze zu führen, aus deren Perspektive Helferstorfer die jeweiligen Zeichnungen gefunden und gezeichnet hatte.

Das ehemalige Gebäude der Christophschule mit der Spitalkapelle, damals noch mit Kirchtürmchen, sowie das Prunktor, welches bis Anfang der 60-er Jahre am Eingang zum „Alten Friedhof“ stand, war die erste Station. Später, Zeichnungen der Kapelle mit und ohne Türmchen von der Spitalschule aus gesehen. Spitalstraße und Eberhardschule, sowie Bereiche in der „Musel“ mit dem Gebäude der Brauerei Olpp, Gebäude gegenüber dem ehemaligen „Muselfürsten“ und am Weg zur Firma Magura folgten.

Das „Haus am Gorisbrunnen“ in der ehemaligen und neuen, originalen Form seit 1976, die ehemalige Metzgerei Hummel, Bürgerstüble, frühere Bäckerei Bihrer in der Stuttgarter Straße, sowie das Fachwerkgebäude vom Hotel Frank in der Bismarckstraße, waren die nächsten Objekte, die besucht und angeschaut wurden.

Weitere Zeichnungen zeigten den Toreingang zum Stift Urach, die Türe zur Sakristei der Amanduskirche, sowie das ehemalige Professorenhaus mit Turmeingang zum Schloss und das ehemalige Haus Collmer mit Sprandel‘schem Haus im Hintergrund.

Das Gebäude des ehemaligen Cafés Frey zur Glocke mit dem filigranen Erker und dem Wirtshausausleger (heute am Alten Oberamt angebracht) weckte viele Erinnerungen.

Nun kam man in den Bereich „Beim Fruchtkasten“ mit den folgenden Gebäuden: Haus Hartter, Hinterhaus Buchhandlung Benz, den jeweils dazu gehörigen kleinen Gartenanteilen und den erhaltenen historischen Eingängen.

Die Häuserzeile vom ehemaligen Schuhhaus Beck in Richtung Forsthaus beim Amtsgericht, zeigte eine Zeichnung Helferstorfers aus der Mitte der 50-er Jahre mit dem 1956 abgebrochenen Fachwerkhaus „Stiegen Frey“.

Von der Häuserzeile in der Langen Straße mit den Gebäuden der Familie „Obst und Gemüse Heinz“, Haus von Fräulein Fritz, in dem Paula Wachter ihr Hutatelier führte, Haus von Schmied Steinhauser und das Haus Schwenkel ging der Rundgang weiter in die Wilhelmstraße. Vom Toreingang des Gasthofs Fass aus zeichnete Hans Helferstorfer das Haus von Café Schwaderer, sowie von der anderen Straßenseite auf Höhe Metzgerei Schneider, den Gasthof Adler mit dem beeindruckenden Wirtshausausleger, die Häuser von „Stricker Walz“, Steinmetz und spätere Metzgerei und Gaststätte der Familie Haas.

Über das Rosengässle – mit einer Winter- und Sommerzeichnung – dem Hinterhaus von Gasthof Krone und Haus Reusch kam man wieder zum Marktplatz mit Zeichnungen der Gebäude, früher Seiler Klöblen und dem Modehaus Marstaller.

Eine Zeichnung aus dem Jahre 1960 hielt den Blick vom ehemaligen Haus Elektro Friedrich (heute Café Ruf) auf das Rathaus, den Marktbrunnen und dem Schwan’schen Haus fest. Der zeichnerische Blick in den Hinterhof des Schwan’schen und des Sprandel’schen Hauses war vielen Teilnehmern unbekannt. Die wunderschöne und detailreiche Zeichnung des Marktbrunnens, dem Blick zum Alten Oberamt, sowie einer besonderen Zeichnung der Brunnenfigur des Heiligen Christophorus in der Sammlung, erfreute die Teilnehmer sehr.

Der gelungene Rundgang endete nach 2 Stunden mit einer Zeichnung: Blick vom Marktbrunnen aus in die Kirchstraße mit den Gebäuden Café Jedele/Zill, Verwaltungssitz der ehemaligen Leinwandhandelscompanie (heute Ratstube) und historischer Eingang zum Geschäft von ehemals Paul Müller, sowie von der anderen Seite auf Höhe Café Zill zum Rathaus und Marktbrunnen.

Es gelang ein historisch interessanter und beeindruckender Rückblick auf die Stadt Bad Urach mit ihren baulichen Veränderungen, die in Teilen ambivalente Erinnerungen zuließ. Mit diesen Zeichnungen von Gebäuden, auch zahlreichen Häuserzeilen – ob nun verändert oder verschwunden, verloren – hat sich Hans Helferstorfer für seine Wahlheimat Urach verdient gemacht.

Von den zahlreichen Teilnehmern wurde mehrfacher Dank an Eugen Kramer, dem Initiator und versierten Führer des Rundgangs ausgesprochen, der auch historische, geschichtliche Aspekte beleuchtete und die oftmaligen Hintergründe für Veränderungen nannte. Es hat sich gelohnt, diesen einmaligen und zeichnerischen Rückblick in die Geschichte, jedoch auch in die baulichen Veränderungen der Stadt in den letzten 65-70 Jahren, gewagt und erlebt zu haben. Wiederholung, auch mit Helferstorfer Zeichnungen eines anderen Stadtgebiets, ist nicht ausgeschlossen.

Eugen Kramer, 12.05.2023

Fotos: privat/Christian Kreitz