Familiengruppe beim Uracher Albverein

Familiengruppe beim Uracher Albverein – mit spannenden Angeboten durch das ganze Jahr 2025

Der Uracher Albverein freut sich, einen großen Schritt in Richtung Familienfreundlichkeit zu gehen: Ab sofort begleitet uns die erfahrene Familienpädagogin Heidrun Seifert beim Aufbau einer neuen Familiengruppe vor Ort. Damit schafft der Verein ein Angebot, das sich gezielt an Familien mit Kindern richtet und ihnen Gelegenheit bietet, gemeinsam die Natur zu erleben und neue Kontakte zu knüpfen.

Über das gesamte Jahr 2025 hinweg sind abwechslungsreiche und altersgerechte Veranstaltungen geplant. Zum Auftakt im Juni laden wir jung und alt ganz herzlich zum Grillen ein. Parallel beginnt das Kinderprogramm mit einem spannenden Schnitzkurs. Hierfür werden alle Materialien – vom Messer bis zu den Sicherheitshandschuhen – vom Verein gestellt.

🕑 Datum:                                    Sonntag 01. Juni

🔥 Grillen:                                   ab 17:00 Uhr

📍 Treffpunkt:                             Grillplatz Schwimmbadwiese neben Uracher Schwimmbad

 👩‍👧‍👦 Kinderprogramm:                Schnitzkurs ab 18:00 Uhr

🎒 bitte selbst mitbringen:       Grillgut und Getränke

 

Die Familiengruppe bietet im Laufe des Jahres weitere attraktive Veranstaltungen:

  • 05. August: Kinderferienprogramm – Erkundung der Falkensteiner Höhle
  • 20. September: Geocaching-Abenteuer in der Umgebung
  • 04. Oktober: Ausflug um und ins Freilichtmuseum Beuren
  • 23. November: Lichter basteln für die dunkle Jahreszeit
  • 21. Dezember: Jahresabschluss-Feier in gemütlicher Runde

Unsere Termine und Kontaktdaten findet Ihr auf unserer homepage: www.badurach.albverein.eu

Der Uracher Albverein freut sich über viele interessierte Familien, die gemeinsam mit uns unterwegs sein möchten. Eine Teilnahme ist kostenlos und ohne Vereinsmitgliedschaft möglich – alle sind herzlich willkommen!

Eure Albvereins-Ortsgruppe

Rückblick und Ausblick – was sich in der Ortsgruppe Bad Urach tut

 

Liebe Wandernde,

nach 27 Jahren als Vorsitzender der Ortsgruppe Bad Urach hat Eugen Kramer im März sein Amt an mich übergeben. In einer feierlichen und gut besuchten Mitgliederversammlung im Hotel Graf Eberhard wurde dieser Wechsel gebührend gefeiert. Unter den Gästen waren auch Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann, die stellvertretende Präsidentin des Schwäbischen Albvereins Regine Erb, und der Vorsitzende des Ermsgaues Werner Schrade, wie schon vorab kurz berichtet.

Lieber Eugen, an dieser Stelle möchte ich Dir von Herzen für Dein jahrzehntelanges Engagement danken. Mit großer Leidenschaft, Ausdauer und Herz hast Du unseren Verein geprägt. Die Ehrungen und Gaben, die Dir an diesem Abend überreicht wurden – vom Ammoniten bis hin zum handgefertigten Teppich – sind nur kleine Zeichen unserer großen Wertschätzung. Danke für alles!

Auch ich durfte an diesem Abend gemeinsam mit dem Ausschuss viele Blumen und gute Wünsche entgegennehmen. Ein großes Dankeschön an alle, die diesen besonderen Moment möglich gemacht haben!

Wer ich bin

Vielleicht fragt Ihr Euch, wer die neue Vorsitzende eigentlich ist. Ich bin über meine Großeltern Helmut und Hildegard Haecker mit dem Schwäbischen Albverein verbandelt – sie eröffneten einst die Hirsch-Apotheke hier in Bad Urach und waren ebenfalls im Uracher Albverein aktiv. Mein Großvater führte einige Wanderungen, als passionierter Botaniker insbesondere mit Blick auf die Flora der Schwäbischen Alb. Schon seit 48 Jahren bin ich Mitglied. Aufgewachsen bin ich allerdings in meiner Geburtsstadt Bonn und in Braunschweig. Im Jahr 1992 zog es mich zum Jurastudium nach Tübingen und zu meinen Großeltern nach Bad Urach, das mir seit Kindeszeiten als Ferienheimat ans Herz gewachsen und nun zur lieben Wahlheimat geworden ist.

Die Verbundenheit zum Albverein liegt bei uns in der Familie: Schon mein Urgroßvater Otto Haecker, der von 1900 – 1903 Amtsrichter am Bad Uracher Amtsgericht war, verfasste den noch heute online bei der Albvereins-Ortsgruppe Ellwangen abrufbaren Wanderführer „Die schönsten Aussichtspunkte der Schwäbischen Alb“, wo ihm vom Albverein eine Ehrentafel und von der Stadt Ellwangen die Ehrenbürgerschaft verliehen und eine Ortsstraße nach ihm benannt wurde.

Mein Ehemann Andreas Rapp unterstützt mich tatkräftig: Als gelernter Landschaftsgärtner, studierter Agraringenieur, Museumsdienstleiter im Freilichtmuseum Beuren und nicht zuletzt als privater Obstwiesen- und Ackerbewirtschafter bringt er seine Erfahrung als stellvertretender Vorsitzender, Naturschutzwart und Wanderführer in die Arbeit unseres Vereins ein.

Meine Ideen für die Zukunft

Ich freue mich sehr auf alles, was wir gemeinsam auf die Beine stellen werden. Mein Ziel ist es, Bewährtes fortzuführen und Neues anzustoßen. Dabei geht es mir vor allem um eins: Gemeinsam eine schöne Zeit verbringen!

Beim Wandern – sportlich oder gemütlich –, abends am Lagerfeuer, bei Spieleabenden, Ausflügen oder gemeinsamen Essen. Zusammen wollen wir die Schönheit unserer Schwäbischen Alb erleben und genießen.

Was ist neu:

  • Jeden ersten Dienstag im Monat treffen wir uns um 17:00 Uhr im Alten Oberamt am Marktplatz – das nächste Mal also am 06. Mai. Kommt vorbei und gestaltet unser Programm aktiv mit!
  • Am 1. Juni starten wir mit ersten Familienaktivitäten – mit dem Ziel, eine Familiengruppe zu gründen. Mehr dazu in Kürze.
  • Wir beteiligen uns im Sommer bei der Bewirtung des Uracher Stadtstrandes, z.B. mit dem Motto „Karibische Alb“ – lasst Euch überraschen!
  • Unser Jahresplan wird ab sofort um neue Angebote ergänzt – schaut dazu im Uracher und auf unserer Webseite vorbei, die wir nach und nach auf einen neuen Stand bringen.

 

Ich freue mich auf viele Begegnungen, schöne Wanderungen, Gespräche und fröhliche Stunden mit Euch. Kommt vorbei, macht mit – und lasst uns gemeinsam die Natur genießen und das Vereinsleben feiern!

Herzliche Grüße

Eure neue Vorsitzende Safia Rapp

Frischer Wind in der Ortsgruppe Bad Urach

Liebe Wandernde,

nach jahrzehntelanger hingebungsvoller Vereinsarbeit gab Eugen Kramer in einer feierlichen Hauptversammlung das Amt als Vereinsvorstand der Ortsgruppe Bad Urach weiter.

Ehrungen nahmen u.a. Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann, die stellvertretende Präsidentin des Schwäbischen Albvereins Regine Erb und der Vorsitzende des Ermsgaues Werner Schrade vor.

Wir danken Eugen nochmals ganz herzlich für sein außergewöhnliches Engagement.

 

Unser Wanderverein steht vor einer spannenden Veränderung!

 Mit einem neuen Vorstand, angeführt von Safia und Andreas Rapp, der als stellvertretender Vorsitzender und Naturschutzwart aktiv ist, möchten wir frischen Wind in unsere Gemeinschaft bringen.

Wir sind stolz auf unsere langjährige Tradition, wollen aber auch in Zukunft aktiv und lebendig bleiben. Egal, ob Ihr erfahrene Wanderende oder Neulinge seid oder geselliges Beisammensein bei einem Spieleabend oder Ausflug sucht: Bei uns findet Ihr Gleichgesinnte. Gemeinsam planen wir spannende Touren, sitzen gemütlich zusammen, wetteifern beim Spielen…kurzum – wir erleben unvergessliche Momente.

Kommt vorbei, bringt Euren Freundeskreis mit und werdet Teil unserer neuen Ära! Lasst uns zusammen die Wanderwege erobern und eine lebendige, vielfältige Gemeinschaft aufbauen.

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Ortsgruppe Bad Urach

Auch der Schwäbische Albverein hat Nachfolgesorgen!

Unter diesem Titel könnte man den diesjährigen Familienabend am 9. November 2024 bezeichnen.

Eine kleine Schar von Mitgliedern waren der Einladung zum Familienabend mit den Jubilar-Ehrungen am 9. November ins Hotel Graf Eberhard, in den Hubertussaal gefolgt.
Karl Holder spielte zum Auftakt ein kleines Musikstück auf seiner steirischen Handharmonika. Dann trat der Vorsitzende der Ortsgruppe, Eugen Kramer, ans Rednerpult.
In seiner etwas längeren Ansprache begrüßte er zuerst die anwesenden Mitglieder, u. a. auch Gerhard Schwenninger, den Ehrenvorsitzenden des Bad Uracher Verschönerungsvereins.

Nach einigen, schlüssigen Gedanken zum Ehrenamt ganz generell, sowie speziell im Schwäbischen Albverein, teilte er der Mitgliederrunde mit, dass er sein Ehrenamt als Vorsitzender im Frühjahr 2025 zur Verfügung stellt. Hintergrund dafür ist seine angeschlagene Gesundheit, auf die er in Zukunft achten will und muss. Außerdem, so meinte er, ist nach 26 Jahren an der Spitze der Ortsgruppe, ein Wechsel durchaus richtig, auch ein Gebot für eine Fortentwicklung und für Erneuerung und Fortschritt, damit dieses Lebenswerk erfolgreich fortgeführt wird und werden kann.

Er erläuterte, wie die weitere Suche fortgeschrieben wird und appellierte an die anwesenden Mitglieder, die weitere Suche zu unterstützen. Eugen Kramer schloss mit den Worten: „Ich blicke im nächsten Frühjahr dankbar auf meine aktive und sehr intensive Zeit im Schwäbischen Albverein zurück. Albverein ist eine Haltung! Der Albverein ist und war mein Leben“!

Mit dem Zitat: „Beispielhaftes Vorleben ist das wichtigste Fundament für Solidarität, die aber nur Bestand haben kann, wenn Zusammengehörigkeit einen gesellschaftlichen Stellenwert hat“ endeten seine Worte.

Nach einem gemeinsam gesungenen Lied, begleitet von Karl Holder, leitete der Vorsitzende zur Jubilare-Ehrung über. Mit Worten des Dankes für die Vereinstreue und die Unterstützung der Ziele und Werte des Albvereins ging es zur persönlichen Auszeichnung und Übergabe der Jubiläumsurkunde und des Ehrenzeichens weiter.

Leider waren von den 14 Jubilaren nur eine Jubilarin zu Ehrung erschienen. Ein Jubilar verstarb zwei Tage zuvor, einige hatten ihr Kommen abgesagt und andere meldeten sich gar nicht.

So war es eine Freude, Frau Regine Olpp für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Ortsgruppe Bad Urach auszuzeichnen und zu ehren.

Die weiteren Jubilare waren:
80 Jahre: Gretel Weiblen, 75 Jahre: Klara Gorthner, Lisa Kuhn,
Horst Reich (†),
70 Jahre: Hans Franke, Gertrud Minde, Helga Neher, Regine Olpp.
60 Jahre: Heiner Beck, Gerhard Hail, Otto Maier.
50 Jahre: Hans-Joachim Bayer, Ulrike Obermaier, Annette Steadman.

Mit weiteren, gemeinsam gesungenen Liedern, einer Bilderschau zu der Wimpelwanderung 2024 und einem Bilderquiz unter dem Titel: „Kennst Du Deine Heimat“, fuhr man im Programm fort. Auch das Gespräch miteinander kam nicht zu kurz. Mit dem Lied: „Ade zur guten Nacht“ und Dankesworten des Vorsitzenden, endete der harmonische Familienabend.

Eugen Kramer, 10.11.2024

Ausflug für die in den Ferien „Daheimgebliebenen“ nach Baden-Baden Samstag, 24. August 2024

Der Ausflug für die in den Ferien „Daheimgebliebenen“ hat inzwischen Tradition.

Letztes Jahr fuhren wir im August nach Schwäbisch Hall, bekamen eine Stadtführung mit Besichtigung der Michaelskirche und Gebäuden auf dem Marktplatz.
Am Nachmittag wurden die beiden in Schwäbisch Hall beheimateten Gemäldegalerien des Fabrikanten und Mäzens Reinhold Würth besucht.

In diesem Jahr wurde der Wunsch geäußert, die Kurstadt Baden-Baden zu besuchen.

Am zeitigen Morgen verließ man Bad Urach mit dem Bus von Birkmaier, fuhr in Leinfelden-Echterdingen auf die Autobahn A 8 über Pforzheim, Karlsruhe, wechselte dort auf die A 5 bis zur Autobahn-Raststätte Baden-Baden, wo eine etwa halbstündige Pause eingelegt wurde. Anschließend gings direkt in die Stadt Baden-Baden hinein, wo die Reisegruppe auf dem Ludwig-Wilhelm-Platz von einer Stadtführerin zum Gang durch die Stadt erwartet wurde.

Über den Augustaplatz gings zum Theater und zum Kurhaus, dort ins Foyer der Spielbank, wo an den Förderer der Stadt, „Benazet“ erinnert wurde. Ein Gang durch die Trinkhalle und in der Folge über die Oos in die Stadtmitte, vorbei an prächtigen Jugendstilhäusern aus der Zeit von 1890 bis 1925 wurde das Kurviertel mit dem Friedrichsbad und den Caracalla-Thermen, sowie das Kloster „Zum Heiligen Grab“ erreicht. Hier endete die Führung.

Einige aus unserer Gruppe fuhren mit dem Bus zur Talstation, bzw. mit der Seilbahn hinauf auf den Aussichtsberg „Merkur“.
Der überwiegende Teil von uns suchte sich ein schattiges Plätzchen in den Vorgärten der Restaurants zum Mittagessen. Ein Bummel durch die Stadt mit den teils exquisiten Auslagen in den Geschäften und durch die Lichtentaler Allee mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten, schloss sich an.
Natürlich wurde die Einkehr zum gemütlichen Kaffeetrinken und Eisessen nicht vergessen.

Um 16.00 Uhr trafen alle pünktlich wieder auf dem Ludwig-Wilhelm-Platz ein, wo der Bus zur Abfahrt bereitstand.
In zügiger Fahrt gings über Gernsbach, das Murgtal hinauf bis Freudenstadt, weiter über Horb, Tübingen zurück in die Heimat nach Bad Urach.

Eugen Kramer, der diese Fahrt betreute, bedankte sich bei Herrn Goller, dem Fahrer und für die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Man war sich einig, trotz 33-35 Grad Wärme, einen schönen und interessanten Tag in Baden-Baden erlebt zu haben.

Eugen Kramer

13. Landesfest-Wimpel-Wanderung des Schwäbischen Albvereins e. V.

Die 13. Landesfest-Wimpel-Wanderung des Schwäbischen Albvereins e. V. führte vor einiger Zeit durch die Region des Erms- und Neckartales.

Nach einem Empfang vor dem Rathaus in Mehrstetten und der Übergabe des Landesfest-Wimpels durch BM Robert Mellinghoff wanderte die zwanzig-köpfige Wandergruppe los, kam über den Alenberg und die Hopfenburg nach Münsingen, wo die Gruppe von Bürgermeister Mike Münzing sehr herzlich empfangen wurde.

Anschließend gings nach Trailfingen und in die Trailfinger Schlucht hinein bis Seeburg hinab. Über den „Grünen Weg“ kam die Wandergruppe mit Wimpel nach Bad Urach zum Marktbrunnen, wo ein weiterer Empfang durch Bürgermeister Elmar Rebmann und mit Bad Uracher Albvereinsmitgliedern stattfand.

Zur zweiten Etappe von Bad Urach nach Großbettlingen stießen weitere Mitwanderer aus Grafenberg, Metzingen und Bad Urach dazu. Über die Eichhalde, den Breitenstein, dann Dettinger Ortsteil Buchhalde kam man durchs Wachtertal zum Paradiesweg, der unterhalb des Sattelbogens und dem Modellflugplatz „Milan“ direkt nach Kappishäusern führte.

Unterhalb des Florian kam man in das Gewann „Kuhnhalde“. Dort erwartete und begrüßte Günther Donnerhak aus Grafenberg die Wandergruppe. Nun führte er gekonnt und kompetent kreuz und quer durch den Exotenwald, dem Grafenberger „Arboretum“, wies auf interessante Baumarten aus Asien, Afrika, Amerika und Australien hin.

Es war angenehm, bei der Hitze durch den Wald zu wandern. Der Weiterweg führte direkt hinein nach Grafenberg und gleich weiter auf den Hausberg, den „Grafenberg“, hinauf.

Gruppenbild auf dem Grafenberg (privat)
Rechts: BM Brodbeck, Günter Walter (weißes T-Shirt), Eugen Kramer (mit Wimpel)

Dort begrüßte Herrn Bürgermeister Brodbeck und Günter Walter mit Gattin Leni (früher Vorsitzender des Erms-Gaues) die Wandergruppe. BM Brodbeck stellte seine Gemeinde vor; Eugen Kramer übergab ihm ein Buchgeschenk. Es folgte das obligatorische Gruppenfoto auf dem Berg. Nun wanderte man, wegen nahendem Gewitter, in Richtung Großbettlingen weiter.

Die Führung durch das Arboretum und den Empfang auf dem Grafenberg verdankte man dem Engagement der Grafenberger Mitglieder Christel Randecker-Held und Rolf de Boer, sowie Günther Donnerhak, denen auf diese Weise nochmals für die erlebnisreichen Highlights der Wimpel-Wanderung Dank gezollt wird.

Die dritte und letzte Etappe führte vorbei an der „Keltischen Viereckschanze“ nach Nürtingen und weiter durch Oberboihingen nach Wendlingen. Auf der dortigen Ulrichs- oder Römerbrücke über den Neckar, wurde die Wimpel-Wandergruppe von zehn Mitgliedern der Ortsgruppe Wernau erwartet. Unter deren Führung am Neckar entlang, erreichte man das Endziel, die Stadt Wernau, der Stadt, der diesjährigen Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins.

Trotz Hitze kamen die Mitwanderer nach ca. 65 km, gesund, glücklich und zufrieden, sowie bereichert mit vielen nachhaltigen Eindrücken und Naturerlebnissen, in Wernau an.

Eugen Kramer

Bericht zur Mitgliederversammlung

Zum Ende der zweiten Hälfte März war zur Mitgliederversammlung der Bad Uracher Albvereinsortsgruppe mit Wahlen eingeladen. Einige, sehr interessierte Mitglieder nahmen an der Versammlung im Café Barbara des Hotels Graf Eberhard teil.
Der Ortsgruppenvorsitzende, Eugen Kramer, begrüßte die Teilnehmer sehr herzlich und führte in seinen Jahresbericht ein, der mit der Totenehrung, der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern, begann.
Nächste Punkte waren die Mitgliederbewegung, bzw. Mitgliederzahl, die leicht rückläufig ist, jedoch bereits in 2024 einige neue Mitglieder gewonnen werden konnten.

Beim Punkt Wandern wurde von 15 Wanderungen mit 294 Wanderkilometern mit 277 Teilnehmern in 5 Tageswanderungen und 5 Halbtageswanderungen, sowie eine Mehrtageswanderung und 2 Radtouren, berichtet.

Im Naturschutz wurden einige Kontrollgänge unternommen und verschiedene, freundliche Belehrungen und Hinweise ausgesprochen.

Die Wanderwegearbeit hat sich, mit insgesamt sechs Wegewarten, bzw. Wegepaten, sehr erfolgreich entwickelt. Die Markierungen wurden überprüft, teils erneuert oder ergänzt, Wege freigeschnitten und Gestrüpp weggeräumt.

Der Kulturaspekt wird durch Führungen, Exkursionen und Besichtigungen von Kirchen, Schlössern und Ausstellungen, meist auf Wanderungen und Ausfahrten, breit abgedeckt.

Die Homepage erfreut sich zahlreicher Zugriffe.

Anlässlich des Familienabends im November konnte drei verdienten Ausschussmitgliedern die „Silberne Ehrennadel“ des Schwäbischen Albvereins verliehen werden.

Der Turm „Hohe Warte“ wurde im Frühjahr/Sommer 2023 renoviert und feierte das 100-Jahre-Jubiläum am 8. Oktober zusammen mit der Gedächtnisfeier.

Nun berichtete der Vorsitzende von seinen Versuchen und Anstrengungen, die Nachfolge auf wichtigen Posten innerhalb des Vorstandes und Ausschusses zu regeln, die sehr schwierig, in großen Teilen auch enttäuschend verliefen.
Er bedankte sich bei den Ausschussmitgliedern für Ihre Mitarbeit und Begleitung, würdigte und warb gleichzeitig für das Ehrenamt.

 Es folgte der Übergang zum Bericht der Vereinskasse, die ebenfalls von Eugen Kramer verwaltet wird. Die Kassenprüfer Dr. Walter Buck und Margrit Sauter bestätigten eine stimmige und gewissenhafte Kassenführung und beantragten die Entlastung.

Das Mitglied Matthias Maier beantragte die Gesamtentlastung und ließ über den Bericht des Vorsitzenden und des Schatzmeisters abstimmen, die einstimmig, mit Enthaltung des Betroffenen, erfolgte.

Nun leitete der Vorsitzende zu den Wahlen über. Seine intensive Vorarbeit mit Briefen, persönlichen Verhandlungen und Ansprachen, trug teilweise zum Erfolg bei, so dass für einige Posten gewählt werden konnte.
Zur neuen Schatzmeisterin wurde Gina Viesel gewählt. Die Mitgliederverwaltung ist dabei eingeschlossen.
Frau Safia Rapp übernimmt das Amt der Schriftführerin. Neuer Naturschutzwart wurde Andreas Rapp und als weiterer Kassenprüfer, neben Margrit Sauter, wurde Matthias Maier gewählt.
Als Beisitzer(innen) agieren weiter: Hildegard Bock, Margrit Sauter, Sibylle Neuschwander, Ursula Schneider, Jürgen Viesel, Ingetraud Leukert-Henke, Andreas Rapp (auch Wanderführer). Sie wurden alle einstimmig gewählt.

Lediglich für den Vorsitzenden und einen Stellvertreter konnte kein Nachfolger(in) gefunden werden. Eugen Kramer bleibt somit weiter im Amt als Vorsitzender, bis diese Nachfolge geregelt werden kann. Es wird weiter nach einem(er) Vorsitzenden und einem(er) Stellvertreter(in) gesucht. Gerne kann man sich an Eugen Kramer wenden.
Es wurden alle Positionen für ein Jahr, also bis Frühjahr 2025, gewählt und die Fachwarte bestätigt, um dann wieder in den 4-jährigen Rhythmus des Gesamtvereins zu kommen.

Mit der Vorschau auf die Veranstaltungen und Wanderungen des Jahres, sowie weitere Bekanntgaben bei „Verschiedenes“ endete der offizielle Teil der Versammlung.
Christian Kreitz zeigte im Anschluss eine Bilderschau von Wanderungen und Fahrten des vergangenen Jahres.

2.04.2024
Eugen Kramer, Vorsitzender der OG Bad Urach

1005 Mitgliedsjahre beim Familienabend mit einigen Jubiläen

Einmal nicht zum Wandern, sondern zum Feiern und Singen hatte die Ortsgruppe Bad Urach am vergangenen Samstag zum Familienabend, u. a. mit der Ehrung von Mitgliedern für langjährige Mitgliedschaft ins Hotel Graf Eberhard in den Hubertussaal eingeladen.

Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern und Jubilaren waren der Einladung gefolgt und erlebten einen vergnüglichen und abwechslungsreichen Abend.
Nach einer Eröffnungsmusik begrüßte Eugen Kramer die Abendgesellschaft. In seiner Ansprache ging der Vorsitzende der Ortsgruppe, sorgenvoll auf das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und speziell im Albverein ein. Denn er ist auf der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Auch weitere Posten im Vorstand und Ausschuss sollen besetzt und damit der Ausschuss erneuert und erweitert werden.

Die Suche, so wie er erzählte, gestaltet sich ganz schwierig und mühevoll, auch erhoffte Antworten auf zahlreiche Briefe bleiben und blieben bisher aus.
Im März nächstes Jahr sind bei der Mitgliederversammlung Wahlen vorgesehen und anberaumt, bei den Kramer nicht mehr antritt. So hofft man, bis zu diesem Zeitpunkt eine Lösung gefunden zu haben, damit es im Uracher Albverein weitergeht! Wenn nicht, droht nach einer außerordentlichen Versammlung im Mai/Juni die Auflösung der Ortsgruppe. Noch ist es nicht so weit, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eugen Kramer feierte an diesem Abend zwei persönliche Jubiläen. 25 Jahre als Vorsitzender der Ortsgruppe, die er am 21. November 1998 in der Nachfolge von Dr. Walter Buck angetreten hatte.
Am 20. November 1973 begann er mit Stadtführungen in seiner Heimatstadt, die er anschließend viele Jahre für die Stadt Bad Urach und die damalige Kurverwaltung unter Herrn Röhm, sowie auf Anfragen im Albverein und persönliche Beziehungen mit Wissen und Können, immer sehr gerne und kompetent durchführte.
Bis zum heutigen Tag führt er interessierte Gäste, auch einheimische Bürger z. B. nach Bildern des Zeichners und Malers Hans Helferstorfer, „Auf Helferstorfers Spuren“ durch die Stadt und hat manche Anekdote dabei auf Lager. Auf diese beiden Jubiläen wurde mit ihm angestoßen.

Anschließend wurde zur Ehrung der Mitgliedsjubiläen übergeleitet. So waren Jubilare von 25 bis 75 Jahre Mitgliedschaft anwesend, die der Vorsitzende mit der Jubiläumsurkunde, dem jeweiligen Ehrenzeichen, sowie einer Flasche Wein und kleinem Blumengruß ehren und auszeichnen konnte.

Als Überraschung für die Geehrten gestaltete sich die folgende Ehrung eines Vorstands- und von zwei Ausschussmitgliedern mit der „Silbernen Ehrennadel des Schwäbischen Albvereins“. Zu jedem der drei, mit der Ehrennadel Ausgezeichneten, gab es eine kurze Laudatio, die mit Übergabe der Ehrenurkunde, eines Blumenstraußes und dem Anstecken der Nadel abgerundet wurde.

Karl Holder unterhielt die Gäste mit seiner steirischen Handharmonika musikalisch und begleitete die gemeinsam gesungenen Lieder; verband so die einzelnen Programmpunkte des Abends.
Es folgte ein Sketsch unter dem Titel: „Sie wünschen – wir spielen“, ein Zwiegespräch (Hildegard Bock und Eugen Kramer) am Telefon, wie aus dem Rundfunk bekannt, der für Heiterkeit sorgte und etwas für die Lachmuskeln war.

Zur Abrundung des Abendprogramms wurden Bilder von einigen Wanderungen des Jahres, sowie von einer Ostseekreuzfahrt gezeigt. Letztendlich kam das Gespräch miteinander nicht zu kurz und wurde dankbar und gerne genutzt.
Am Ende war man sich einig, einen schönen und harmonischen Abend beim Albverein erlebt zu haben.

Bilder:
Jubilar-Ehrung: v. l. n. r.: Erika Sommer-Hils, Eckart Schweizer, Brigitte Ensslin, Gerhard Schwenninger, Rosika Munz, Waltraud Munro-Löffelhardt
Auszeichnung mit der Silbernen Ehrennadel: v. l. n. r.: Edmund Buck, Ingetraud Leukert-Henke, Wolf-Christian Kreitz 

Bericht und Bilder: Eugen Kramer, 25.11./28.11.2023

Ein Urlaubstag für die „Daheimgebliebenen“ in Schwäbisch Hall

 

Kunst und Kultur erleben! Die beliebte Fahrt für die in den Ferien „Daheimgebliebenen“ führte in diesem Jahr am Samstag 19. August 2023 viele Albvereinsmitglieder und Gäste – 36 an der Zahl – nach Schwäbisch Hall.

Schon allein die alte Salzstadt Schwäbisch Hall mit ihrer imposanten Michaelskirche und der beeindruckenden „Treppe“, war den Besuch wert. Darüber hinaus hatte Eugen Kramer den Besuch der beiden, sehr sehenswerten Würth-Ausstellungen ins Programm aufgenommen. So waren doch einige Kunstinteressierte darunter.

Am Morgen fuhr man mit dem Bus der Firma Birkmaier über Metzingen, Leinfelden-Echterdingen auf die Autobahn A 8 und ab Leonberg auf der A 81 bis Ellhofen. Von dort auf der A 6 und später der B 19 nach Schwäbisch Hall.

Oberhalb der Michaelskirche verließ man den Bus. In der Nähe erwartete uns die Stadtführerin, die unsere Gruppe sofort in die Michaelskirche hineinführte. Eine sehr interessante, geschichtlich und kulturhistorisch kompetente Führung, bei der auf einige besonders wertvolle und einmalige Ausstattungs-Gegenstände, Altäre, sowie den Chorumgang hingeführt und erklärt wurde, schloss sich an. Danach bewegten wir uns auf den Marktplatz vor das barocke Rathaus hinab – nicht jedoch über die Stufen, da diese wegen den Sommertheaterspielen gesperrt waren.

Das Rathaus war schon immer als Rathaus konzipiert gewesen und nicht, wie oft angenommen, als kleines Schloss. Die Führerin wies noch, auf einige historische Gebäude um den Marktplatz herum, hin. An diesem Samstag herrsche Marktgedränge auf dem Marktplatz. Nach einer Stunde verabschiedeten wir uns von der Stadtführerin und spazierten über den Platz „Im Haal“, über den Sulfersteg und vorbei am „Neuen Globe-Theater“ zu unserer Mittagspause im Restaurant „Brauereiausschank zum Haller Löwenbräu“.

Die sich daran anschließende Freizeit wurde zum Besuch der Kunsthalle Würth mit der sehr sehenswerten Bilder-Ausstellung über „Pflanzengeheimnisse“ in der Sammlung Würth und die Gemälde „Alter Meister“ der Sammlung Würth in der Johaniterkirche – eine Bilderschau von Weltruf – genutzt.

Es ist und war die einmalige Gelegenheit und ein ganz besonderes Erlebnis, diese Ausstellungen bei freiem Eintritt erleben zu dürfen und zu können.
Es blieb noch genügend Zeit zum Kaffeetrinken und Eisessen an diesem sommerlichen, jedoch durchaus heißen Sommertag.

Gegen 17.00 Uhr bestiegen wir wieder den Bus und fuhren über Gaildorf, Schwäbisch Gmünd, auf der B 29 bis Stuttgart und anschließend die B10 und B313 zurück nach Bad Urach.

Es war ein interessanter, erlebnisreicher, wohl auch gemütlicher Ferientag mit Kunstgenuss in Schwäbisch Hall. Im Bus wurde Eugen Kramer für die Durchführung und Organisation gedankt.

EK, 5.09.2023

Sommerferienprogramm der Stadt Bad Urach

Fahrradtour von Bad Urach nach Seeburg zur Erms-Quelle Dies als Beitrag des Schwäbischen Albvereins, OG Bad Urach

 In diesem Jahr haben wir uns wieder dazu entschieden, uns beim Ferienprogramm der Stadt Bad Urach mit einer Radtour zur Erms-Quelle in Seeburg zu beteiligen, was positiv ankam.

Am Mittwoch, 9. August startete eine Gruppe von 14 Kindern und einigen Eltern mit Ursel Schneider und Norbert Widiner am Zentralen Omnibusbahnhof zur Fahrradtour.

Über den Grünen Weg, vorbei an der Kunstmühle Künkele, dem Roten Winkel, dem Sirchinger Wasserfall, den Forellenseen an der Enge, erreichte die Radgruppe den Ort Seeburg. Von dort weiter in Richtung Trailfinger Schlucht bis zur Erms-Quelle. Dort erzählte Ursel Schneider den Kindern einige wichtige Daten und Zahlen zum Ursprung der Erms, jedoch auch zum weiteren Verlauf des Flusses bis nach Neckartenzlingen, was durchaus auf Interesse stieß.

Anschließend machte sich die Gruppe auf den Rückweg und hielt auf dem Wanderparkplatz unterhalb Seeburg wieder an. Denn dort hatte Eugen Kramer und Sybille Neuschwander ein Feuer zum Grillen der Würste vorbereitet. Die Würste und die bereitgestellten Getränke fanden schnellen Absatz.

Einige Spiele mit Sybille rundeten den Aufenthalt dort ab, bevor die Kinder und Eltern wieder über den Grünen Weg zurück zum ZOB fuhren.

Eine gelungene Veranstaltung aus unserer Sicht. Vielleicht lässt sich hier eine Familiengruppe mit den teilnehmenden Kindern und interessierten Eltern gründen und aufbauen.

Eugen Kramer, 3.9.2023