Gruselige und lustige Rübengeister beim Uracher Albverein

Beim Rübenschnitzen des Schwäbischen Albvereins Bad Urach ging es fröhlich und kreativ zu. Insgesamt 11 Kinder und 15 Erwachsene waren der Einladung gefolgt und sorgten dafür, dass der Werkraum des Jugendhauses in Bad Urach gut gefüllt war.

Mit viel Eifer, Fantasie und auch etwas Muskelkraft machten sich Groß und Klein daran, den Rüben gruselige und lustige Gesichter zu verpassen. Da wurde fleißig ausgehöhlt, geschnitzt und gelacht. Besonders erfreulich: Alle gingen so vorsichtig und geschickt mit den Messern um, dass die vorhandenen Schnitzhandschuhe oftmals beiseite lagen und sich dennoch niemand verletzte.

Für eine leckere Erfrischung zwischendurch sorgte selbstgemachter Apfelsaft. Und auch die beim Schnitzen angefallenen Rübenreste fanden noch eine sinnvolle Verwendung: Sie wurden als Futter für Rinder weitergegeben. So blieb von der Aktion kaum etwas übrig – außer vielen schönen Rübengesichtern als Andenken für Zuhause und der Erinnerung an einen gelungenen gemeinsamen Nachmittag.

Der Uracher Albverein freut sich über die rege Teilnahme und darüber, dass solche Aktionen Kinder und Erwachsene zusammenbringen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben!

 

Herbstschätze und Feentrank

Am 27. September 2026 lud der Schwäbische Albverein Bad Urach mit der Mobilen Jugendarbeit Bad Urach, zur Familienwanderung „Herbstschätze und Feentrank“ ein.

Der Kalender sagte: Herbst doch das Wetter saget: Hochsommer. Dieser Temperaturen sorgten wohl dafür das der Wanderparkplatz Maisental, zu einer logistischen Hürde wurde: Parkplätze waren Mangelware. Die daraus resultierende zeitliche Verzögerung wurde jedoch pragmatisch überbrückt aus Wäscheklammern wurden Namensschilder und aus Holunderholz kleine Kettchen.

Als sich die Gruppe schließlich in Bewegung setzte, galt es, den sommerlichen Temperaturen zum Trotz die versprochenen Herbstschätze der neuen Jahreszeit zu finden. Die Suche am Wegesrand erwies sich als äußerst ertragreich: Holunderbeeren, Äpfel, Birnen, Nüsse, Samen von Ahorn und Hainbuche sowie diverse Wildkräuter wurden zusammengetragen.

Am Ziel, der Grillstelle Viehweide, wurde aufgrund der Waldbrandgefahr auf ein Lagerfeuer verzichtet werden. Dennoch wurde der Höhepunkt des Ausflugs ungeschmälert realisiert. Nach einer Verkostung verschiedener heimischer Säfte wurde mittels einer Kelly Kettle ein frischer Kräutertee aufgebrüht. Die individuelle Mischung aus dem jeweiligen Lieblingssaft und dem heißen Tee ergab schließlich den titelgebenden „Feentrank“.

Es war eine Familienwanderung, die Flexibilität erforderte, aber wer ist nicht meisterhaft im Ausbalancieren von Möglichkeiten, wenn nicht Familien. Ein Dank an die die 14 Erwachsenen und die 12 Kinder und Jugendlichen. Es gibt sie eben doch die generationenübergreifende Gemeinschaft bei den kleinen und schönen Abenteuer vor der Haustür.